Stevan Paul

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Portugiesische Pasta

Die Idee der Redaktion, mich diesmal Schnelle Teller nur aus Dosen und Glasware entwickeln zu lassen, führte u. a. zu dieser Pasta aus eingelegten Grill­paprika und gebratenen Dosensardinen – kombiniert mit der DNA der portugiesischen Küche, Koriander, Knoblauch, Lorbeer. Wir finden: leider geil!

Steak Haché

Einmal nicht richtig hingehört: Statt der erwarteten Steaks servierte der Kellner den Durchreisenden aus Deutschland im Aire-de-repos-Restaurant das Tagesgericht: Steak haché – eine Frikadelle. Lange Gesichter, aber nur kurz: das Fleisch handgeschnitten, bleu gebraten, sensationell. In einer Raststätte wohl­gemerkt. Hach, Frankreich!


Schlachtplatte

Das Schlachten als Fest stirbt mit dem Brauch der Hausschlachtung. Das Schlachtfest wurde aus der Notwendigkeit heraus geboren, möglichst rasch alles vom Tier zu verwenden: Da wurde die Leber für die Wurst gegart, die Füllung für die frische Blutwurst mit Speckwürfeln und Gewürzen angerührt, Fleischabschnitte im Wurstkessel gesotten … und später alles dampfend warm auf […]

Rotes Blumenkohl-Paprika-Curry mit Frühlingszwiebeln

Die sehr scharfe, rote Currypaste gibt es im Supermarkt oder im Asialaden. Die cremige Kokosmilch entschärft das Gemüsecurry nur leicht, deshalb sollten sensible Genießer das Gericht vorsichtshalber erst mal mit der halben Portion Paste zubereiten. Für alle anderen gilt: Feuer frei!<

Pho Bo Hanoi

Eine gute Pho gelingt mit einer guten Brühe. Die folgende köchelt knapp 8 Stunden. Damit sich Küche und Wohnung in dieser Zeit nicht in ein Dampfbad mit permanentem Rindfleischgeruch verwandeln, habe ich eine Brüherezeptur für den Ofen entwickelt. Das funktioniert hervorragend. Nur das Rein- und Rausnehmen des schweren, heißen Bräters voller Brühe erfordert bitte gesondert Aufmerksamkeit und Konzentration!

Schneller Teller: Süße Nudeln mit Pflaumenkompott

Das Rezept hat schon meine Oma gemacht, und die Großfamilie brachte es mit sich, dass gerne schon mal für 30 Leute gekocht werden musste. Bei meiner Mutter Gisela gibt’s die süßen Nudeln heute noch und zwar: »Mit richtigen Semmelbröseln, net Paniermehl!« (Jens Scholz, jensscholz.com)

Currywurst deluxe

»Kommste vonne Schicht, wat Schönret gibt et nich, als wie Currywurst.« Wissen wir, Herr Grönemeyer – und wir haben da wat Schönes für Sie: Unsere Currysauce süß-pikant und hausgemacht, mit Mango und Röstzwiebeln.

Miso-Ramen mit Lachs

Ramen, die dampfenden Nudelsuppen mit den unterschiedlichsten Einlagen, sind ursprünglich chinesischer Tradition, heute gehören sie in Japan zum kulinarischen Kanon und erfreuen sich auch hierzulande wachsender Beliebtheit. Die Herstellung der Brühen ist eine Kunst, doch Miso-Ramen (auf Basis fermentierter Sojabohnenpasten) gelingen auch in der Heimwerkerversion erstaunlich gut, das Miso gibt ordentlich Würze. Lachs, Gemüse und Nudeln machen die Ramen-Suppe zum sättigenden Hauptgericht.

Senfeier mit Kapern

Zum Schärfen für diesen Klassiker empfiehlt sich Dijon-Senf, der perfekt mit dem nussigen Geschmack von grobem Senf harmoniert.

Jambon Persillé

Einst dachte auch ich, Jambon persillé sei eine Schinken-Petersilien-Sülze. Es ist etwas komplizierter: Aus dem Beinfleisch, dem Fett und der Schwarte eines gekochten Beinschinkens, aus dessen kraftvoller Kochbrühe und Schalotten in Weißwein, entsteht ein Gedicht der burgundischen Charcuterie! Die Kunst ist, alles in der richtigen Gewichtung zusammenzuführen. 
Et voilà!

Maultaschen Tortilla

Dieses Rezept vereint saftiges Hackfleisch, frischen Spinat und zarten Eiernudelteig, also alles, was eine gute Maultasche ausmacht – hier nur ganz ohne die lästige Faltarbeit!

Paprikapasta

Der Sommer grüßt noch mal mit pikanten Pimientos de Padron aus Spanien, süßen Kirschtomaten, italienischen Nudeln und Schafskäse. Alles wird mit Olivenöl und ordentlich Knoblauch durchgeschwenkt, dann muss man nur noch den Wein öffnen. Einen rustikalen Roten aus dem Süden vielleicht?