Rezepte

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Rezept für Zartes Huhn, wie im China-Restaurant

Im China-Restaurant und auch beim Vietnamesen oder im Thai-Restaurant ist das geschnetzelte Hähnchenfleisch oft von spezieller Konsistenz: ganz weich und dennoch mit Biss, fast schon übertrieben zart. Das Geheimnis: Natron!

Šaltibarščiai – kühle Rote-Bete-Suppe

Die Šaltibarščiai wird in Litauen zubereitet, wenn es richtig sommerlich heiß ist. Die kühle Schwester der osteuropäischen Rote Bete-Suppe Borschtsch erfrischt löffelweise. Dazu werden traditionell heiße Salzkartoffeln gereicht, eine großartige Kombination!

Deutschstunde: Linsen mit Spätzle

Für das mit Essig leicht säuerlich abgeschmeckte Linsengemüse werden meist hellbraune Tellerlinsen verwendet. Die sechs bis sieben Millimeter großen Linsen hießen bis in die Sechzigerjahre Hellerlinsen, benannt nach einer alten deutschen Kupfermünze – die Umbenennung war wahrscheinlich ein Übertragungsfehler. Wie dagegen die ursprünglich in Ägypten und Palästina beheimatete Linse überhaupt zum schwäbischen Nationalgericht wurde, lässt oft auch schlaue Schwaben mit den Schultern zucken.

Fleischpastete

Das längste Rezept dieser Reihe verdanken wir dem schwäbischen Dichter und Romantiker Wilhelm Hauff, der gemeinsam mit den Brüdern Grimm aus dem hessischen Hanau die europäische Märchentradition festigte. Märchenerzähler reisten viel, vor allem nach Frankreich und ein nicht unwesentlicher Teil der Märchen, die wir heute kennen, ist französischen Ursprungs oder Prägung. Französische Lebensart war ab dem Ende des 17. und bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts groß in Mode, insbesondere bei der europäischen Oberschicht. Sie entdeckte und verinnerlichte Umgangsformen, Kulinarik, Sprache und Kultur.<

Rezept für Hamshuka

Für den Umami-Effekt bei diesem Klassiker der neueren israelischen Küche sorgen geschmortes Hackfleisch, Tomatenmark (extrem umami!), Paprikapulver und orientalische Gewürze im Zusammenspiel mit cremigem Hummus aus Kichererbsen, Sesampaste und Zitrone.

Sardine aus der Dose »à la française«

Verächtlich von Dosenfisch spricht nur, wer niemals französische Jahrgangs-sardinen (»sardines millésimées«) -genoss – die ausgesuchten Fische -reifen über Jahre in schicken Dosen und bestem Olivenöl, entwickeln dabei ein komplexes Aroma. Doch auch die Allerwelts-Sardine zeigt delikates Potenzial, wenn sie »à la française« mariniert und mit Knoblauchbaguette serviert wird. Dazu ein Glas gut gekühlter Entre-deux-Mers-Wein!

Rezept für Lauch-Miso-Spaghetti

Von diesem Rezept ahnen die Japaner nichts. Schmeckt aber himmlisch und könnte sich schnell bis nach Japan rumsprechen. Nudeln, Miso, Butter, Lauch – perfekt! (Der schwarze Sesam ist nur optischer Tand.)

Prärieauster

Das Gute am Morgen danach ist, dass es immer noch einen nächsten Tag mit einen weiteren Morgen gibt – und man sich in der Regel spätestens dann wieder halbwegs wohlfühlt. Die Prärieauster, so sagt man, trägt dazu bei, dass man sich schneller besser fühlt.

Bananensorbet

Vollfreife Bananen eignen sich prima für ein Bananensorbet, denn sie haben einen hohen Zuckergehalt. Etwas Zitronensaft sorgt dafür, dass es nicht zu süß wird.

Panisse

Fritten einmal anders: In der Provence stellt man sie nicht aus Kartoffeln, sondern aus Kichererbsen her und werden Panisse genannt.

Rezept für Japanischer Gurkensalat (Tsukemono)

Gurkensalate verlieren ihren frischen Geschmack und ihre Knackigkeit oft recht schnell. Die japanische Küche kennt eine geniale Methode, dies zu verhindern: Wenn man die Gurken trocknet, bevor man die Marinade dazugibt, wird der Salat sagenhaft knusprig und hält sich mehrere Wochen.