Andrea Thode

wurde 1972 in Norditalien geboren. Er fotografiert seit der ersten Ausgabe für Effilee und hat mit seinem klaren, reduzierten Stil das Gesicht des Magazins maßgeblich geprägt. Andrea fotografiert, wo immer es geht, mit Tageslicht, nicht nur Food, sondern auch Porträts und Reportagen. Viele davon für Effilee, aber auch für andere gute Publikationen wie »Barbara«, »Brigitte«, »essen & trinken« oder das »ZEITmagazin«

Seite 1 von 3

Feta aus Griechenland

Text: Ursula Heinzelmann Foto: Andrea Thode Feta bröckelt mit Gurke, Tomaten, Oliven und Zwiebeln im Salat, Feta würzt Spanakopita, Spinat-Teigfladen, und […]

Rezept für Rotschmierkäse »Garniture«

Der schnelle Käse aus dem Ofen erwärmt sich, während die Pellkartöffelchen im Kochwasser tanzen. Kurze Zeit später gibt’s noch knackige Bittersalate dazu, Cornichons und Perlzwiebeln.

Feigen, Käse, Nüsse, Maronen … und Salzkaramell

Die Küche des östlichen Mittelmeers trifft hier auf das ländliche Frankreich. Ein wundervoll-warmes Käsedessert, man kann nicht aufhören zu löffeln, die Süße, die Salzigkeit, Knack, Knusper und Frucht – ein Herbstgedicht auf dem Teller.

England Cardo

Käse und Vegetarier, wie passt das zusammen? Ich respektiere so gut wie alle ethischen Prinzipien, aber zwei Punkte sind in […]

Asendorfer Schichtkäse

Was ist Quark, der im Alemannischen und Schwäbischen Bibbeleskäs und weißer Käse heißt, Topfen und Schotten im bayerischen und österreichischen Sprachraum, Glumse im Osten, Matte oder Matz in der Mitte Deutschlands, Sibb- oder Schmeerkees in Hessen, Luggeleskäs in Württemberg?

Brin d’Amour aus Korsika

Der Brin d’Amour war schon sechs, sieben Wochen gereift, eine dünne, blauweiß gefleckte Schimmelrinde lag über dem Mantel aus dunkelgrünen, getrockeneten Kräutern. Nichtsdestotrotz gehört er zu den Käsen, bei denen ich die Rinde grundsätzlich nicht abschneide: die Kräuteraromen ziehen zwar in den Laib, aber ich mag den Kontrast zum elfenbeinfarbenen, weichen Schafsmilchteig darunter und das Pilzige des Schimmels.

Ofenraclette-Brot mit Paprika-Zwiebeln

Der Käse-Klassiker, unkompliziert aus dem Ofen, als alpines Abendbrot serviert. Die gegrillten Paprika und die süßen Zwiebeln harmonieren sehr gut mit dem würzigen Käse und der feinen Säure der Kapern

Südtirol, Ahrntal Lappacher Graukäse

Nun ist man ja auch nicht immer zwangsläufig auf alles stolz, was die Natur sich an Essbarem abringen lässt. Die Familie der Sauermilchkäse, zu der neben Graukäse und Harzer & Co. auch der norwegische Pultost gehört, ist ohne Zweifel mehr aus der Not als aus der Tugend entstanden

Nudeln mit Blauschimmelrahm und falschem Kaviar

Von Sterneköchin Tanja Grandits haben wir gelernt, dass Produkte mit ähnlichen Farbspektren oft auch geschmacklich miteinander korrespondieren. Die Kombination aus Blauschimmelkäse und (»falschem«) Kaviar mag zunächst überraschen, unterstützt die These aber genial – es ist die Würze des Käses, in Verbindung mit der frischen Salzigkeit des Kaviars, die ein unvergleichlich elegantes Pastarezept schafft.

Schnelle Tortilla-Pizza

Diese Pizza ist auch im stressigen Alltag machbar, dank fertiger Tortillafladen. Sie bilden die Basis für Sommertomaten und würzigen Ziegenkäse, Oliven und Basilikum

Würzfleisch

Ich polarisiere da absolut: Würzfleisch ist Kult. Und wenn es selbstgemacht ist, oft meine erste Wahl. Basta. Koch es, Stevan!

Reifer Tilsiter

Bei den Kolls in Ostenfeld hat der Tilsiter jedenfalls zu einer seiner besten Formen gefunden. An der Herstellung ist nichts Gebasteltes und nichts sonderlich raffiniert Wirkendes, doch der superklare, verdichtete Milchgeschmack zeugt von hervorragendem Handwerk.

Keen’s Cheddar

Seit 1899 ist die Moorhayes Farm im Besitz der Familie Keen; heute leben dort zweihundertfünfzig Kühe, deren Milch George, sein Bruder Stephen und ihre beiden Söhne zu einhundertdreißig 25 Kilogramm schweren Cheddarlaiben pro Woche verarbeiten.

Schweiz: Vacherin Mont-d’Or

Wir reden von dem runden Käse aus dem Jura, eine Autostunde nordwestlich von Lausanne, der nach dem Goldberg, dem Mont d’Or benannt ist (und natürlich nach seinen Urheberinnen, den Kühen; merci Mesdames les vaches!).