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Butterkuchen

Zucker- oder Butterkuchen ist ein Klassiker in deutschen Backstuben. Wir nehmen die Idee mit der Butter ernst und nehmen einen Briocheteig, der locker, flauschig und reichhaltig ist.

Pommes Frites Nach Heston Blumenthal


Das Äußerste an Pommes! Das Rezept ist durchaus aufwendig, allerdings ist das Ergebnis die Mühe allemal wert. Die Kartoffeln verlieren bei der Zubereitung übrigens nicht nur die Schale, sondern auch eine Menge Wasser, so dass aus einem Kilo ­Kartoffeln am Ende etwa 500 g Pommes werden.


Grill. Wild. Frau.

Luka Lübke wusste immer, dass sie Köchin werden muss. Aber es dauerte, bis es so weit war. Inzwischen hat sie gelernt: Mit ihren Talenten ist sie woanders besser aufgehoben als im Restaurant. Sie lud uns zu einem Grillabend für Freunde und Familie bei ihren Eltern in Bremen ein

Halbwissen: Wasabi

In Japan gehört der Wasabi zum Sushi wie hier der Senf zur Wurst. Frisch ist der Wurzelstock hierzulande nur schwer zu bekommen, beeindruckt aber mit einer einzigartigen Schärfe

Dreck! – Bill Buford ist zurück

Nach seinem Buch Hitze begibt sich der international bekannte Autor wieder auf ein kulinarisches Abenteuer – diesmal mit der ganzen Familie. Seine Kinder werden fast mühelos kleine Franzosen. Er selbst plagt sich viele Monate an Schneidebrett und Herd,
um sich der französischen Küchengeheimnisse als würdig zu erweisen. Seine Erlebnisse hat er witzig, ironisch und grundehrlich in seinem neuen Buch Dreck festgehalten.

Butterkuchen

Zucker- oder Butterkuchen ist ein Klassiker in deutschen Backstuben. Wir nehmen die Idee mit der Butter ernst und nehmen einen Briocheteig, der locker, flauschig und reichhaltig ist.

Die Sache mit dem Sake

Man sollte meinen, die Japaner würden den Sake ein bisschen mehr wertschätzen, ihrem Nationalgetränk ein bisschen mehr Respekt entgegenbringen. Immerhin vereint er das wunderbare Paradox, im Wesentlichen nur aus Wasser, Reis, Hefe und einem seltsamen Pilz namens Koji zu bestehen und gleichzeitig von Kennern als der Welt komplexestes alkoholisches Getränk gepriesen zu werden. In den vergangenen Jahrzehnten jedoch hat die Popularität des Sake gelitten. Japanische Kehlen wurden immer empfänglicher für anderes Gebräu.

Dessert in the Desert

Das geduldige Volk der Sahraui lebt in einer Handvoll ärmlicher Flüchtlingslager in der algerischen Sahara. Um die dreihundert­tausend Frauen und Männer können hier kaum etwas anderes tun, als im heißen Wüstensand zu lagern und auf bessere Zeiten zu warten. Als sich Spanien 1975 als Kolonialmacht aus Nordafrika zurückzog, mussten auch sie die Westsahara verlassen und bekamen fürs Erste einen schmalen Streifen algerisches Wüstenland zuerkannt. Dort sitzen sie, von der Welt fast vergessen, noch heute. Die nächsten Städte sind circa tausend Kilometer entfernt, am Tag klettert das Thermometer schon mal auf fünfzig Grad, in der Nacht herrscht meist eisige Kälte. Der Fotograf Matteo de Mayda hat die Sahraui an einem warmen Tag für uns besucht, und die grandiose Konditorin Maddalena Borsato hat den Backofen vorgeheizt

Lecker ist auch nur ein weißes Pulver

Wer hat Angst vor Glutamat? Im Westen fast jeder, in Asien kaum einer! Warum ist dieser Stoff, der in jeder Körperzelle vorkommt so umstritten? Und was hat es mit Umami, dem ominösen fünften Geschmackssinn auf sich? Glutamat, oft als Inbegriff des Bösen und künstlicher Zusatzstoff gescholten, ist in Wahrheit ein ganz natürlicher Stoff!

So entsteht Le Gruyère AOP

Seit dem Jahr 1115 in der französisch-sprachigen Westschweiz Le Gruyère AOP gefertigt, ein Hartkäse aus Rohmilch mit fruchtig-kräftigem Geschmack. Für die Herstellung eines Laibs von ca. 35 kg werden etwa 400 l Milch benötigt, die ausschließlich von Kühen stammen darf, die im Umkreis von 20 km um die Käserei leben und nicht mit Silage gefüttert werden.

Ganz hinten in der Küche

Köche sind beliebte Gesprächspartner, auch Sommeliers werden gern um ihre Meinung gebeten. Nur wer sich um die dreckigen Teller kümmert, will keiner wissen. Dabei funk­tioniert ein Restaurant ohne Spüler nicht. Doch kaum jemand will darüber reden

Nóra Horvath, Bistro Spajz – Hamburg / Barmbek, drei Mitarbeiter

Ich mach jetzt nur noch Essen und Getränke To Go und eben nur mittags. Die Leute können vorher anrufen und bestellen und es sich dann hier direkt abholen. Mit allen nötigen Sicherheitsvorkehrungen für uns alle. Keiner kommt mehr in den Laden. Wir haben eine Kasse draußen aufgestellt, wo das Geld eingeworfen werden kann – incl. Desinfektionsmittel, das bereit steht. Die Menschen freuen sich darüber – und das gibt mir auch viel Kraft.