Italienische Rezepte

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Italien ist das wohl einflussreichste Land, wenn es um die Kochgewohnheiten der Deutschen geht. Und wer nicht italienisch kochen kann, wird mitunter schon mal schief angesehen. Dabei ist es gar nicht schwer, wenn man sich an unsere italienischen Rezepte hält, die wir teilweise original aus dem Ort ihrer Entstehung mitgebracht haben. Man merkt: kein Aufwand ist uns zu groß, um eine kulinarisch wertvolle Auswahl an italienischen Hauptgerichten, Vorspeisen und Desserts zusammenzustellen. Bravissimo!

Pasta e Fagioli alla Veneziana

Das italienische Arme-Leute-Essen wird hier püriert und kalt serviert. Besonders lecker wird die Pasta e Fagioli alla Veneziana mit einem Schuss Olivenöl.

Risotto al Pomodoro dei Fratelli Costardi

Der Risotto ist Hauptdarsteller der italienischen Küche, der aber verglichen mit den internationalen Superstars Pasta und Pizza viel zu wenig Würdigung erfährt. Vielleicht weil er auch ein paar Allüren hat. Er benötigt viel Aufmerksamkeit, sanftes Rühren und eine große Portion handwerklicher Liebe. Dafür beschenkt er seine Fans mit cremiger Konsistenz und einem Feuerwerk der Aromen. Unser Autor erfuhr das Geheimnis der perfekten Zubereitung von den Brüdern Costardi in Vercelli, die in ganz Italien als Risotto-Instanz gelten

Panettone

Manche Quellen datieren den Ursprung des Panettone zurück in die Zeit des Römischen Reiches, wahrscheinlicher ist aber, dass er gegen Ende des fünfzehnten Jahrhunderts in Mailand erfunden wurde und von hier seinen Weg durch Italien als das typische Gebäck für das christliche Weihnachtsfest nahm. In heutigen Rezepten sind die wesentlichen Zutaten Mehl, Butter, Eier, Zucker, Hefe, Rosinen und Zitronat. In nahezu allen italienischen Familien wird Panettone während der Weihnachtszeit gegessen, aber fast keiner backt ihn zu Hause. Den meisten ist das zu kompliziert, sie kaufen ihn lieber in Bäckereien, Konditoreien oder Supermärkten.

Fast schon Italienische Ofentomate mit Mozzarella

Wir fälschen den Geschmack der Küchen der Welt. Alles andere als original, dafür originell, schnell und superlecker. Tomate, Oregano, Basilikum, schon scheint die italienische Sonne. Die gewürzten Tomaten aus dem Ofen rahmen als aromatisches Tomatenhäckerle sahnige Burrata. Das in Öl pürierte Basilikum hat seinen Geschmack ebenfalls potenziert

Risotto Nero

Die Tintenfischtinte, die dem Risotto die schwarze Farbe verleiht ist übrigens auch geschmacklich nicht zu verachten.

Alchermes

Italienischer Kräuterlikör mit spanisch-arabischen Wurzeln: der Alchermes.

Brutti ma Belli

Brutti ma belli bedeutet „hässlich aber doch schön“ – wahre Liebe eben, spätestens wenn man einen Keks in den Mund nimmt, versteht man, was gemeint ist.

Tajarin

Eiernudeln? Wenn, dann richtig. Die besten gibt es im Antica Torre in Barbaresco von Stefania und Maurizio Albarello. Aus dem Eiweiß, das übrig bleibt, wird süßes Haselnussbaiser hergestellt.

Panna Cotta mit Parmesan

Skeptiker sagen: Dessert? Prima! Käse? Prima! Aber Dessert mit Käse? Muss das sein? In diesem Fall unbedingt, die Panna Cotta schmeckt wie New York Cheesecake auf Steroiden, so was von befriedigend!