Grundrezepte

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Kochen ist ein bisschen wie Fahrradfahren: Wer einmal ein Gespür für Technik und Geschmack entwickelt hat, der hat sein Leben davon gut, egal ob beim Essen oder Kochen. Basics sind durch ein bisschen Übung schnell erlernt. Wir haben allerhand Tricks, Tipps und Basisrezepte gesammelt, damit die Pflicht sitzt und alles Weitere zur Kür wird.

Sahne schlagen

Schlägt man Sahne, erreicht sie das Doppelte ihres Volumens und bekommt eine cremige Konsistenz. Das klappt ganz einfach, wenn einige wenige Regeln beachtet werden

Eier kochen

Eier werden mit Schale in leicht kochendem Wasser gekocht. Dabei unterscheidet man drei Garstufen: weich gekochte, wachsweiche und hart gekochte Eier

Lecker ist auch nur ein weißes Pulver

Wer hat Angst vor Glutamat? Im Westen fast jeder, in Asien kaum einer! Warum ist dieser Stoff, der in jeder Körperzelle vorkommt so umstritten? Und was hat es mit Umami, dem ominösen fünften Geschmackssinn auf sich? Glutamat, oft als Inbegriff des Bösen und künstlicher Zusatzstoff gescholten, ist in Wahrheit ein ganz natürlicher Stoff!

Boris‘ Basics: Geflügeljus

Jus bedeutet wörtlich Saft. Es ist aber auch der Fachausdruck für etwas, das mehr als ein Fond ist, aber weniger als eine Sauce. Die Bindung soll ein Jus aus sich selbst heraus erhalten. »Es geht darum, möglichst viele Proteine zu lösen«, sagt Boris Kasprik. Er verwendet deshalb nicht nur Knochen, sondern auch möglichst viele Parüren, also Abschnitte. Und weil Jus doch mehr als ein Fond sein soll, nutzt der Koch jede Gelegenheit, um Röstaromen zu produzieren. »Denn das Eiweiß bringt auch die Farbe bei der ­Maillard-Reaktion.« Wichtig noch: Das Geflügel hat von selber bereits genug Salz und Süße.

Vanillesauce

Bei diesem Rezept wird die Vanillesauce zur Rose abgezogen. Das heißt, die Sauce wird so weit erhitzt, dass sie bindet, ohne zu gerinnen


Pizzateig

Der einfache Brotfladen wird lediglich aus Mehl, frischer Hefe, Wasser und Salz hergestellt. Ein guter Pizzateig ist außen knusprig und innen weich.

Pizza Grundrezept

Ein guter Teig braucht Zeit. Wenn er aber erstmal fertig ist, braucht die Pizza nur wenige Minuten. Drauf kommt, was gefällt, Hauptsache, nicht zu viel.

Die Nudel

Etymologisch kann man das Wort Nudel auf zwei Arten erklären: Die verbreitete, weithin anerkannte sieht die Wurzeln im Knödel, was wiederum von nodulus, lat. Knoten kommt. Die viel schönere mögliche Herkunft ist aber ludel, ein altes sauggefäsz für säuglinge. Da steckt alles drin, was einem spontan zur Nudel einfällt: die lustvolle Gier, das Schlürfen und Schlotzen, und auch die tiefe innere Befriedigung, die einen erfüllt, wenn man mal wieder viel zu viel gegessen hat und pappsatt ist.

Velouté

Wie stellt man eine Samtsauce her? Und was ist dabei zu beachten?

Baisermasse

Baiser besteht aus geschlagenem Eiweiß und Zucker. Es gibt verschiedene Varianten, dies ist die einfachste

Rezept für Gemüsefond

Beim Gemüsefond geht es häufig auch darum, Gemüsereste und -abschnitte einer sinnvollen Verwendung zu­zuführen. Bei der Zubereitung vegetarischer Gerichte leistet er gute Dienste

Rezept für Kalbsfond Dunkel

Kräftiges Rösten von Knochen und Gemüse sorgt beim dunklen Kalbsfond nicht nur für die Farbe, sondern auch für den Geschmack. Er ist die Grundlage für unzählige klassische Saucen