Vegane Gerichte

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Die vegane Küche hat längst den Weg in den Essensplan vieler gefunden. Vegane Gerichte sind meist gesund und leicht – eine willkommene Abwechslung auch für Fleischliebhaber. Hier haben wir schnelle vegane Rezepte gesammelt, die Jedermann nachkochen darf. Ambitionierte können sich auch am Rezept für selbstgemachten Tofu, veganem Dashi oder fermentiertem Gemüse versuchen.

Tofu selber machen

Tofu selberzumachen ist eigentlich ganz einfach. Es ist mit etwas Aufwand verbunden, aber wenn man es einmal gemacht hat, geht es beim zweiten Mal leicht von der Hand. Gute Vorbereitung ist hierbei alles, denn die unterschiedlichen Verarbeitungsschritte müssen recht zügig erfolgen. Man sollte den Versuchsaufbau vorher genau aufstellen.

Insalata di arance siciliana (Sizilianischer Orangensalat)

Egal, ob Averna auf Eis oder Averna-Ritual – nach einem gemeinsamen Dinner mit den Liebsten ist Averna Tradition, und das seit 1868. Schon Don Salvatore Averna bot seinen Gästen nach dem Essen einen Averna an, das stand bereits damals für den Beginn des gemeinsamen Abends. Dieser frische Sommersalat ist perfekt für einen Abend mit den Liebsten.

Zucchini-Cashew-Salat mit Parmesan

Zucchini gehören zur Familie der Gartenkürbisse. Sie wachsen schnell, üppig und ausdauernd, sodass mancher Gärtner wohl schon jetzt nicht mehr weiß, wohin mit der Sommerernte. Dieser schnelle Salat aus rohen Zucchini und Cashewnüssen dürfte die Nachfrage erheblich vergrößern.

Zitronen-Blumenkohl aus dem Ofen


Kochen konnte meine Oma nicht. Aber sie hat mir Skat beigebracht und Schach, das kann ich immer noch gut! Wir hatten viel Spaß, wenn wir zu dritt im kleinen Dachzimmer saßen und spielten. Sie ist darin aufgegangen. Erst hat sie uns was beigebracht, dann hat sie uns abgezogen und irgendwann musste sie einstecken. Sie hatte die schönsten Locken, trug eine Kittelschürze mit blauen Blumen und eine Brille mit dickem Rahmen. Sie roch nach Rosenkohl oder Blumenkohl, nach Kohl überhaupt. Kochen, das war für sie nur Essenmachen. Nichts Freudvolles, nichts Künstlerisches. Hingeklatscht wie fürs Vieh, alles Matschepampe. Nicht mal Abwaschen konnte sie besonders gut. Das Freudvolle lag für sie in den Süßigkeiten. Kuchen und Torten jeden Nachmittag, was war mir immer schlecht davon! Mit einer Ausnahme: ihre Linzer Torte – die konnte sie genauso gut wie Kartenspielen.

Veef Tatar

Lukas Mraz stammt aus Wien, ist in die Gastronomie hineingeboren und nach der Lehre überall da hingegangen, wo es interessant ist: ins L’Arnsbourg zu Jean-Georges Klein, zu Jonnie Boer, Juan Amador und Joachim Wissler. Heute sorgt er dafür, dass die Cordobar nicht nur der Weine wegen zu den spannendsten Lokalen Berlins gehört. Da hier, anders als in Wien, »jeder zweite Vegetarier« ist, serviert er eine vegane Variante des Beeftatar: Veef Tatar.

Lobio (Georgisches Bohnengericht)

Das Erste, was mir in den Kopf springt, wenn ich an meine Oma denke, ist ein großer Topf mit gefrorenem Wasser! Ich bin in Russland zur Welt gekommen, da war das Wasser oft von schlechter Qualität. Durch das Einfrieren hat sich der Dreck in der Mitte gesammelt. Wir haben in einer Kollektiv­wohnung gelebt, mehrere Familien teilten sich dort eine Küche. Es wurde gemeinsam gekocht, gerade bei ­Speisen wie Pelmeni, die viele Hände brauchen, war das nicht nur praktisch, sondern auch immer ein gemeinschaftliches Erlebnis, bei dem gesungen, getratscht und gelacht wurde. Als Kind war ich dafür zuständig, nach dem Essen das Geschirr zurück in die Küche zu bringen – nicht immer gerne, aber jeder hatte seine Aufgabe. Mein kleiner Bruder wurde immer dazugerufen, um zu testen, ob die Nudeln schon fertig seien. »Noch eine Minute!«, hat er jedes Mal gesagt.

Jahresabo, Prämie: Spende Kochen für Helden

Sie lesen ein Jahr Effilee, wir spenden den Abopreis! Entstanden ist das Projekt Kochen für Helden in der Zeit des Lockdowns, als die Restaurants geschlossen waren und Max Strohe und Ilona Scholl etwas Sinnvolles mit ihrer Zeit und ihrem Können anfangen wollten. Schnell kamen andere Gastronomen, zum Beispiel Tim Mälzer dazu. Da der Bedarf weiter besteht, wird auch das Projekt weitergeführt, was wir von Herzen unterstützen.

Gurke mit japanischem Dressing

Essen ist für mich mit das Wichtigste im Leben. Alles, was man zu sich nimmt, wird bis in die kleinste Zelle vom Körper aufgenommen. Essen ist daher nicht nur Genuss, sondern hat auch viel mit einem bewussten Leben zu tun. Wenn man seinem Körper Gutes tut, spiegelt sich das auch im Inneren.

Seidentofu mit Ingwer-Honig-Sirup und Früchten

Ein supereinfaches und dennoch beeindruckendes Dessert, das durch sein schönes Süße-Säure-Spiel, viel erfrischende Frucht und die cremige Konsistenz des Seidentofus überzeugt. Hätte man dem sonst so zurückhalten­den Soja-Wackelpudding gar nicht zugetraut.

Falafel

Man muss unbedingt getrocknete Kichererbsen nehmen und einweichen, die aus der Dose sind nicht geeignet. Dazu passt eine Sauce aus Tahin, etwas Wasser und Zitronensaft.

Inari Sushi

Als ich zehn Jahre alt war, gab es bei uns in der Schule das Fach Hauswirtschaft – dort wurde uns die klassische japanische Kochkunst beigebracht. Ich habe es geliebt! Also habe ich zu Hause ein neues Ritual eingeführt: Jeden Sonntag habe ich für die ganze Familie gekocht.