Effilee 31

Seite 1 von 3

Schneller Teller: Süße Nudeln mit Pflaumenkompott

Das Rezept hat schon meine Oma gemacht, und die Großfamilie brachte es mit sich, dass gerne schon mal für 30 Leute gekocht werden musste. Bei meiner Mutter Gisela gibt’s die süßen Nudeln heute noch und zwar: »Mit richtigen Semmelbröseln, net Paniermehl!« (Jens Scholz, jensscholz.com)

Herrn Paulsens Deutschstunde: Soljanka

Fakt ist, dass sich im Arbeiter- und Bauernstaat eine ganz eigene Küche entwickelt hatte, die zunehmend in Vergessenheit zu geraten droht. Angefangen mit Affenfett auf Brot über Tempolinsen und Topfenhalluschka gab es Einflüsse aus den Bruderstaaten Polen, Bulgarien, Ungarn, Kuba und der ehemaligen Sowjetunion.

Würzfleisch

Ich polarisiere da absolut: Würzfleisch ist Kult. Und wenn es selbstgemacht ist, oft meine erste Wahl. Basta. Koch es, Stevan!

Seezunge

4 Seezungen à ca. 800–1000 g, ­küchenfertig Salz Mehl Seezunge salzen, mehlieren und von jeder Seite 8–9 Minuten in heißem Fett braten.

Schlesisches Himmelreich

Die Liebe meiner Großeltern, 1936, ein Skandal: Konzerndirektor heiratet Varietétänzerin! Omas neue Kunst, nach Hochzeit und Flucht von Breslau nach Berlin: die perfekte Köchin und Gastgeberin zu sein. Unvergessen für mich sind ihre wunderschönen, herzlichen Familientafeln, an denen sie uns »ihr« Schlesisches Himmelreich servierte – immer mit frischen Knödeln!

Gelackte Affen

Zurück von der Grundschule, war es für mich immer etwas ganz Beson­deres, unten in der Küche von Oma Agnes anzukommen und zu riechen: Speck! Muskatnuss! Gelackte Affen! Da konnte ich mich nie recht entscheiden, ob ich ihr nun von meinem Schultag erzählen oder lieber noch ein Stück gelackter Affe mit der viel zu großen Oma-Gabel aufpieksen sollte. (Astrid Grandt)

Schokopudding

Für 16 Personen: 500 ml Milch ½ Vanilleschote 20 g Kakao 100 g Zucker 20 g Stärke 200 g Guanaja-Schokolade 100 g Schlagsahne 400 ml Milch, Vanilleschote, Kakao und Zucker in einem Topf zum Kochen bringen. Restliche Milch und Stärke verrühren, in die kochende Milch geben und ca. 30 Sekunden köcheln lassen. Wenn die Masse auf 35 Grad abgekühlt ist, die Schokolade […]

Hütteneintopf

Viele Ferientage und ­Wochenenden ­verbrachte die Familie Paul auf einer sehr spartanisch eingerichteten Berg­hütte im Montafon. Der Eintopf aus Dosen­waren, Wurst und Sahne schmeckte nach Skiausfahrten und langen Wanderungen besonders gut. Klappt aber auch ohne Vorprogramm!

Vanillesauce

Für 16 Personen: 250 ml Milch 250 ml Sahne 1 Vanilleschote 50 g Zucker 5 Eigelb Flüssigkeiten mit der Vanilleschote und dem Zucker aufkochen, das Eigelb unterrühren, alles auf 83 Grad erhitzen und sofort im Eiswasser abkühlen lassen. Lecker mit:

Polen: Frontiera Blu

Nach gängiger journalistischer Lehre sollte diese Geschichte eigentlich damit anfangen, wie großartig der abgebildete Käse schmeckt und wie faszinierend die Menschen und Landschaft dahinter sind – in summa also, wie sehr diese Story die Aufmerksamkeit der geschätzten Leserschaft verdient. Tut sie auch! Und versprochen, wir kommen genau dorthin.

Khinkali

Für 12–15 Khinkali Teig 400 g Mehl 2 TL Salz 150 ml Wasser Füllung 450 g Lamm- oder Rinderhack 250 g Schweinehack 100 ml Brühe 2 Zwiebeln, klein geschnitten je ½ Bund Koriander und Dill, klein geschnitten 1 EL gemahlener Kümmel Salz, Pfeffer Das Mehl und Salz in einer großen Schüssel verteilen. Eine Mulde in die Mitte drücken, in die […]

Hähnchenbrust Ungarisch

Ein Rezept der schnellen Küche meiner Mutter aus den frühen ­Siebzigerjahren: Sauer eingelegte Perlzwiebeln und Paprika­streifen in sahniger Sauce geben sanft gebratenem Hähnchen­brust­filet einen ungarischen Touch – sicher
nicht authentisch, schmeckt aber immer noch erstaunlich gut. (Petra Holzapfel,
peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/)

Mandelmürbeteig

Durch die Zugabe von Mandelgries gewinnt dieser Teig nicht nur an Geschmack, er backt auch besonders mürbe