Effilee 50

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Steak Haché

Einmal nicht richtig hingehört: Statt der erwarteten Steaks servierte der Kellner den Durchreisenden aus Deutschland im Aire-de-repos-Restaurant das Tagesgericht: Steak haché – eine Frikadelle. Lange Gesichter, aber nur kurz: das Fleisch handgeschnitten, bleu gebraten, sensationell. In einer Raststätte wohlgemerkt. Hach, Frankreich!

Köhlerfisch in Miso mariniert

Wir marinieren den Köhlerfisch (Black Cod, auch bekannt als Kohlenfisch) in einer Mischung aus Miso, Sake und Sojasauce, dadurch bekommt er eine feine Süße und viel Umami

Königin Pasteten

Nostalgisches Fest für die Sinne: Die Königinpastete, knuspriger Blätterteig, gefüllt mit feinem, cremigem Ragout.

Frühlingszwiebel-Tarte

Ein knuspriges Blätterteigkissen mit zartgrüner Frühlingszwiebel-Schmand-Füllung, dazu Schinken und Feldsalat – superschnell gemacht!

Geschmortes Huhn (Label Rouge) in Paprika-Rahm

Geschmort schmecken die Hühnerkeulen besonders gut. Wichtig ist, gute Fleischqualität zu bekommen, wir empfehlen Label Rouge Hähnchen, die Freilandhähnchen leben mehr als doppelt so lang wie Standard-Hähnchen, sie bewegen sich auf großen, begrünten Auslaufflächen im Freien und bekommen ausschließlich pflanzliche Nahrung. Das ist Premium-Qualität, die sonst Restaurants vorbehalten ist!

Nudeln mit Blauschimmelrahm und falschem Kaviar

Von Sterneköchin Tanja Grandits haben wir gelernt, dass Produkte mit ähnlichen Farbspektren oft auch geschmacklich miteinander korrespondieren. Die Kombination aus Blauschimmelkäse und (»falschem«) Kaviar mag zunächst überraschen, unterstützt die These aber genial – es ist die Würze des Käses, in Verbindung mit der frischen Salzigkeit des Kaviars, die ein unvergleichlich elegantes Pastarezept schafft.

Banon von Sabine Ferrari aus der Provence

Der Hof von Sabine Ferrari liegt in Curel im Vallée du Jabron, einem Hochtal im Norden der Provence. Das Dorf hat knapp sechzig Einwohner. Auf der zweistündigen Fahrt von Marseille überlasse ich mich den Landstraßen, komme an Lavendelfeldern vorbei, berausche mich an dem intensiven Aroma der violett leuchtenden Blüten, in das sich eine Ahnung von herbem Honig mischt.