Brot

Seite 1 von 1

St. Galler Bürli

Bürli bedeutet so viel wie kleines Bauernbrot. Es ist ein Klassiker, wird in der ganzen Schweiz gebacken, von Region zu Region sieht es aber ein wenig anders aus. Teils wird es als einzelne Brötchen gebacken, teils aus zwei oder vier Teilen zusammengesetzt. Das bekannteste aller Bürli ist das aus dem Kanton St. Gallen. Dieses ist aus zwei Teilen zusammengefügt und wird traditionell mit der St. Galler Bratwurst kombiniert. Ganz wichtig dabei: Es wird kein Senf dazu gereicht. Denn wenn es nach den Einheimischen geht, haben Brötchen und Wurst genügend Eigengeschmack. Außen sollte das Bürli sehr knusprig sein, innen im Idealfall luftig, aromatisch, aber dennoch feucht. Das gelingt mit einem eher weichen Teig. Die besten Bürlis sind deshalb Handarbeit

Räucherfischsalat mit Erbsenpüree auf Röstbrot

Von der Berliner Küche ist diese Prachtstulle inspiriert, statt Eisbein gibt’s Räucherfisch zum Erbspüree, und wer einmal Erbsenpüree auf Röstbrot probiert hat, will‘s auch nicht mehr anders haben. Da kiekste, wa!

Baguette

BaguetteKein Lebensmittel symbolisiert Frankreich so sehr wie das Baguette. Ein gutes Baguette ist ca. 65 Zentimeter lang, wiegt 250 Gramm, knistert, wenn man draufdrückt und behält dabei seine Form. Innen hat es große Löcher vom Gehen und der Duft macht Lust auf mehr.

Brotsalat

Was machen mit dem altbackenen Brot? Vielleicht ja diesen kleinen Vorspeisensalat mit frischen Feigen, Honig und süßem Wein …

Ofenraclette-Brot mit Paprika-Zwiebeln

Der Käse-Klassiker, unkompliziert aus dem Ofen, als alpines Abendbrot serviert. Die gegrillten Paprika und die süßen Zwiebeln harmonieren sehr gut mit dem würzigen Käse und der feinen Säure der Kapern


Fougasse mit Poolish


Der Name Fougasse ist eine Ableitung des lateinischen Wortes »focus«, was so viel bedeutet wie Feuer oder Herd. Die französische Fougasse war ursprünglich ein Fladenbrot, das unter der Glut im Herd und nicht unbedingt klassisch im Backofen gebacken wurde. In der klassischen Boulangerie entwickelte sich die Fougasse dann als Gebäck zur Backprobe, also um zu testen, ob der Ofen schon heiß genug war

Schinkenbodder mit Geheimnis


Meine Oma roch im Sommer nach Äpfeln und im ­Winter nach Bratäpfeln. Sie war immer dunkel gekleidet und sammelte die frisch geernteten Äpfel in ihrer Schürze. Der Apfel­­garten war riesig. Die ersten Äpfel im Jahr waren die August­äpfel. Weil man sie nicht lange lagern kann, hat Oma dar­aus Abbel­klütschen gemacht, Klößchen aus sehr fein ge­würfelten ­Äpfeln, die mit Zimtzucker und Butter gegessen wurden

Sauerteigbrot

Man hört es überall: du brauchst nicht mehr als etwas Mehl, Wasser, Zeit und Liebe für dein eigenes Sauerteigbrot. Was du sonst noch brauchst ist etwas Salz und dieses Rezept – die Redaktion wünscht viel Erfolg beim Nachbacken.

#58, Herbst 2021

Es gibt Fischstäbchen, Baby! Wir erzählen die paradoxe Erfolgsgeschichte der Fischstäbchen, Rattelschneck beobachtet Familie Fischstäbchen zu Hause. Clemens Rambichler kocht einen sensationellen Steinbutt und erzählt seine Geschichte. Außerdem: Healthy Boy Band, Schnelle Teller mit Pilzen, Windbeutel, die nicht so heißen und Quallen auf dem Teller.