Spiegelei

So macht man ein perfektes Spiegelei.

 

Das Weiße vom Spiegelei soll zart und cremig sein, nicht glibberig und nicht zäh, das Eigelb flüssig, aber nicht mehr kalt und ohne Flecken. Der Schlüssel zum Erfolg heißt Geduld: In einer Pfanne wird reichlich Butter erhitzt, ohne dass sie aufschäumt, das Ei, das möglichst Zimmertemperatur hat, dazugegeben und auf sehr kleiner Flamme gegart. Wie lange das dauert, kann man nicht sagen, es ist von Herd zu Herd verschieden.

Es dauert, und man muss – jedenfalls bei den ersten hundertmal – aufpassen

Aber es dauert, und man muss – jedenfalls bei den ersten hundertmal – aufpassen. Wenn die Temperatur gering genug ist, kann man hin und wieder mit dem Fingerrücken ganz vorsichtig prüfen, ob das Dotter schon warm ist. Wenn es soweit ist, gibt man das Ei vorsichtig auf einen vorgewärmten Teller und löffelt ein wenig geschmolzene, gesalzene Butter darauf. So vermeidet man auch, dass durch unvorsichtiges Salzen Flecken auf dem Eigelb entstehen. Der Unterschied zu dem, was man normalerweise vorgesetzt bekommt, ist gewaltig.

Spiegelei

Für 2 Personen
  • 2 frische Eier, möglichst bei
  • Zimmertemperatur
  • 40 g Butter
  • Salz
  • 1. Vorbereitung: Eier vorsichtig in eine Schüssel aufschlagen.
  • 2. Zubereitung: Die Hälfte der Butter in einer kleinen Pfanne bei sehr geringer Temperatur schmelzen. Die Eier hineingleiten lassen und vorsichtig garen. Das Eigelb sollte warm, aber noch flüssig sein, das Eiweiß zart, aber nicht mehr glibberig. Die andere Hälfte der Butter gesondert schmelzen und salzen.
  • 3 Anrichten: Auf vorgewärmte Teller geben und die gesalzene Butter darüberträufeln.
Aus Effilee #3, Mar/Apr 2009
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