Spargel mit indischer Makhani-Tomaten-Buttersauce

Es gibt Menschen, die behaupten, insbesondere weißer Spargel schmecke doch eigentlich nach nichts. Und es gibt Menschen, die behaupten, kräftige Würzungen erschlügen insbesondere weißen Spargel geschmacklich total. Und es gibt dieses Rezept.

 

Spargel mit indischer Makhani-Tomaten-Buttersauce

Für 2 Personen
Zubereitungszeit: 30
  • 700 g weißer Spargel (ergibt ca. 200 g geschälten Spargel pro Person)
  • 1 Dose stückiges Tomatenragout
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 20 g Ingwer
  • 1–2 TL Garam Masala
  • ½ TL gemahlene Bockshornkleeblätter (optional)
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Salz
  • 1 EL Essig
  • Öl
  • 2–4 Eier (M)
  • 150 ml Schlagsahne
  • ½ TL Speisestärke
  • einige Zweige Koriander
  • 2 EL Röstzwiebeln
  • 1. Spargel unten knapp abschneiden, die Spargelstangen schälen. Tomatenragout in einen Topf geben. Die Hälfte der Dose mit heißem Wasser füllen und zugießen. Schalotten pellen und würfeln. Knoblauch und Ingwer pellen und fein reiben, Alles mit den Gewürzen zur Tomatensauce geben, aufkochen und offen 15 Minuten leise köcheln lassen. Frühlingszwiebel in feine Scheiben schneiden und in kaltes Wasser legen.
  • 2. Spargelstangen je nach Dicke 8–12 Minuten in Salzwasser garen. In einem zweiten kleineren Topf Wasser aufkochen und den Essig zugeben.
  • 3. Eier zuerst einzeln in geölte Tassen schlagen. Wasser mit einem Schneebesen zu einem Strudel rühren, die Eier nacheinander hineingleiten lassen. Mit einem größeren Löffel auffangen und das stockende Eiweiß um das Eigelb hüllen. 3–4 Minuten im siedenden (!) Wasser garziehen lassen. Vorsichtig aus dem Wasser heben, leicht salzen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.*
  • 4. Sahne mit Speisestärke verrühren und unter die kochende Sauce rühren. Offen weitere 2 Minuten kochen, mit Salz würzen. Spargel herausnehmen, abtropfen lassen und heiß auf Tellern anrichten. Die Sauce mit den verlorenen Eiern zum Spargel geben. Frühlingszwiebeln abtropfen und drüberstreuen, mit Koriander und Röstzwiebeln getoppt servieren.

* Wem die verlorenen Eier zu viel Gedöns sind, der kann auch wachsweich gekochte Eier zum Gericht servieren, oder Spiegeleier braten!

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Aus Effilee #48, Frühjahr 2019
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