Lebkuchenteig

Der Teig für Honigkuchen ist ein klassischer Lagerteig. Er sollte mindestens drei Tage, besser drei bis vier Monate gelagert werden, bevor er verarbeitet wird, umso aromatischer werden Lebkuchen & Co.

 

Man benötigt für ca. 1000 ml Lebkuchenteig

  • 200g Honig
  • 200g Weizenmehl, gesiebt
  • ½ TL Zimt
  • ½ TL Ingwer
  • 1 Prise Muskat
  • ½ TL gemahlene Nelken
  • 1 Eigelb
  • 1 TL Pottasche
  • 1 Prise Hirschhornsalz
  • Eiweiß oder Milch

So wird’s gemacht

  1. Honig erwärmen. Abkühlen lassen.
  2. Das Mehl unter den Honig rühren, zu einem Teig verkneten, in ein luftdichtes Gefäß geben und kühl stellen.
  3. Nach der Ruhezeit Gewürze, Eigelb, Pottasche und das Salz kräftig unter den Teig kneten. Diesen auf einer be­mehlten Arbeitsfläche ca. 7 mm dick ausrollen, mit Formen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Vor dem Backen 10 Minuten ruhen lassen, damit der Teig sich beim Backen nicht zusammenzieht.
  4. Im Ofen bei 180 Grad auf der mittleren Schiene 20 Minuten backen. Noch heiß mit Eiweiß oder Milch bestreichen. Abkühlen lassen.

Das ist wichtig
Der Honig darf nicht über 80 Grad erwärmt werden, sonst gehen die Geschmacksstoffe verloren. Er sollte auf ca. 40 Grad abgekühlt werden; ist er zu heiß, gerinnt das Eiweiß im später zugefügten Mehl und die Stärke verkleistert. Zutaten nur kurz miteinander verkneten, sonst wird der Teig zäh.

Aus Effilee #23, Winter 2012
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