Knafeh Nabulseyeh (Konafah Nablusieh)

Traditionell wird Konafah über glühender Holzkohle gebacken. Sie gelingt aber auch im Ofen und schmeckt einfach köstlich.

Konafah Nablusieh

Zutaten für 1 Springform 
von 30 cm Durchmesser
  • 375 g Mozzarella
  • 200 g Ricotta
  • 150 g Butter
  • 250 g Kadayif-Teigfäden/Engelshaar (türk./arab. Läden)
  • rote Lebensmittelfarbe (arab. Läden) oder 2 Msp. Safranpulver
  • 150 ml Wasser
  • 100 g Zucker
  • 100 g Honig
  • Saft von ¼ Zitrone
  • 1 EL Rosenwasser
  • 1. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen. Mozzarella abtropfen lassen und zwischen den Fingern zerreiben. Mit dem Ricotta verkneten und beiseitestellen.
  • 2. Die Butter zerlassen. Nach Wunsch mit Lebensmittelfarbe oder Safranpulver einfärben. Die Kadayif-Teigfäden auseinanderziehen und mit der zerlassenen Butter verkneten.
  • 3. Eine Springform gut mit Butter auspinseln. Die Hälfte der Teigfäden hineinlegen. Gut andrücken. Die Käsemasse darauf verteilen und gut andrücken. Die restlichen Teigfäden auf der Käsemasse verteilen.
  • 4. Die Konafah sehr fest in die Form pressen. Mit einem Spachtel oder einem Löffel vom Rand her zusammendrücken.
  • 5. Die Springform auf die unterste Schiene in den Ofen stellen. Nach 10 Minuten auf 180 Grad herunterschalten. Die Konafah nach 20 Minuten auf die oberste Schiene des Ofens stellen und in 15–20 Minuten fertig backen. Sie soll von beiden Seiten schön goldbraun werden.
  • 6. Während der Backzeit den Rosensirup zubereiten: Dazu alle Zutaten außer dem Rosenwasser vermischen, aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss das Rosenwasser einrühren.
  • 7. Die Konafah aus dem Ofen nehmen, mit einem Spachtel Stücke abstechen und mit dem Sirup begießen. Heiß oder lauwarm servieren. Am besten schmeckt die Konafah am Tag ihrer Zubereitung.Tipp: Der Sirup wird zum Tränken vieler arabischer Gebäcke/Desserts verwendet. Er kann auf Vorrat zubereitet und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nach Geschmack kann man ihn mit Rosenwasser, Honig, Gummi-arabicum-Granulat oder Orangenschale verfeinern.
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Aus Effilee #11, Jul/Aug 2010
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