Jerk Chicken

Die jamaikanische Spezialität gehört längst auch zum Kanon der britischen Küche. Für das Original werden scharf gewürzte Hähnchenteile in zu Grills umgebauten Blechtonnen zubereitet. Im unteren Teil der längs halbierten Tonne glimmt Kohle, der obere Teil dient als Deckel, unter dem die Hähnchenkeulen gleichzeitig grillen und räuchern. Hier eine weniger martialische Variante für den heimischen Herd.


Jerk Chicken

Für 2 Personen
  • 2–3 Hähnchenkeulen
  • 1 EL Paprikapulver, edelsüß
  • Chiliflocken nach Geschmack
  • 1 TL Ras el Hanout (ersatzweise Garam Masala oder Currypulver)
  • 1 Knoblauchzehe, gerieben
  • ½ Limette
  • ½ TL Salz
  • Öl
  • 150 g Rundkornreis
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Dose schwarze oder rote Bohnen (425 g EW)
  • 20 g Butter
  • ½ Mango
  • einige Zweige Koriandergrün
  • 1. Den Ofen auf 220 Grad schalten. 
Die Hähnchenkeulen am Gelenk teilen. Aus Paprikapulver, Chili, Ras el Hanout, dem Knoblauch, dem Saft der Limette und dem Salz einen Rub mischen und die Hähnchenteile damit einreiben (­siehe Tipp), dann mit Öl bestreichen und im heißen Ofen 30 Minuten grillen.
  • 2. Reis mit Lorbeer und 350 ml Wasser aufsetzen, leicht salzen und 15 Minuten zugedeckt leise köcheln. Vom Herd ziehen und noch 10 Minuten zugedeckt quellen lassen. Die Bohnen in ein Sieb abgießen, abspülen und abtropfen. Butter in einer Pfanne schmelzen, die Bohnen darin heiß schwenken, mit Salz würzen und unter den Reis ziehen.
  • 3. Die Mango schälen, erst vom Stein, dann in dicke Spalten schneiden. 
Etwas Öl in die Pfanne geben, die ­Mangoschnitze darin scharf anbraten, leicht salzen. Jerk Chicken mit Reis 
und ­Mango auf gewärmte Teller geben, mit gezupftem Koriander bestreut servieren.
Tipp: Die Hähnchenteile lassen sich schon viele Stunden vor der Zubereitung marinieren, sie schmecken dann noch intensiver.
Zubereitungszeit: 35 Minuten
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Aus Effilee #51, Winter 2019/2020
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