Curry, das Original

Seit 1883 gibt es Ship Madras Curry Powder, 1896 wurde M. M. Poonjiaji offizieller Lieferant seiner Exzellenz des Gouverneurs von Bombay.

Ravindra Kumar führt das Unternehmen seit 23 Jahren. Kumar ist der Mann, dem selbst Ingo Holland andächtig zuhört, wenn er über Gewürze erzählt. Bei uns nahezu unbekannt, ist die grüne Dose in Indien und im Nahen Osten ein allgegenwärtiger Haushaltsartikel. Und das nicht ohne Grund, das Currypulver wird in einer eigenen Fabrik aus frisch geernteten Rohzutaten hergestellt, es ist dicht und intensiv in Farbe und Aroma, ohne sich in den Vordergrund drängen zu wollen. Wenn es darum geht, die authentische Aromatik in ihrer Komplexität wiederzugeben auf jeden Fall eine gute Wahl. 500 g für ca. 20 Euro in gut sortierten indischen Läden oder bei Amazon

2 Kommentare

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  1. Autsch!! Ich habe noch immer Probleme mit dem Ausdruck „Curry“. Anstatt, dass man dem kulinarisch unbewanderten Europäer schonend (mit den korrekten Gewürz-Etiketten und Benennungen in diversen Foodblogs) beibringt, dass die Gewürzmischungen Masala und nur das fertige Essen Curry/Kari heissen, orientiert man sich jeweils an den Unwissenden. Etwa so, wenn man ein Rad „Auto“ nennen würde… Den Durchschnittsbürger für nicht lernfähig zu halten kann aber doch nicht die Lösung sein – oder?

    1. Das ist im Prinzip schon richtig, allerdings bezeichnet das Unternehmen sein Produkt selbst als ‚Curry Powder‘, da hätte man dann vielleicht doch ein recht großes Fass aufgemacht für einen ziemlich kleinen Beitrag.

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