Hefeteig

Hefeteig eignet sich für verschiedenste Backwaren. Beachtet man ein paar Regeln, ist er gar nicht schwer herzustellen.

 

Hefeteig

Dieser elastische, weiche Teig eignet sich für Blechkuchen, Gugelhupf, Stollen, Pizza, Brot oder Klöße. Man gibt entweder alle Zutaten in eine Backschüssel und verknetet sie miteinander oder stellt einen Vorteig her.
  • 500 g Mehl
  • 30 g Hefe, zerbröselt
  • 75 g Zucker
  • 200 ml Milch, lauwarm
  • 1 Eigelb
  • 80 g Butter, zerlassen
  • eine Prise Salz
  • 1. Vorteig: Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken. Hefe und 1 Esslöffel Zucker in der Milch auflösen, in die Mulde gießen. Nicht verkneten! Mit wenig Mehl bestäuben, gehen lassen.
  • 2. Teig: Wenn sich auf der Hefemilch Risse bilden, alles vermengen, die übrigen Zutaten einarbeiten. Die Masse gut durchkneten, bis der Teig glatt und weich ist und sich vom Schüsselboden löst.
  • 3. Mit einem Tuch bedecken. Gehen lassen, bis sich der Teig sichtbar vergrößert hat und auf leichten Fingerdruck nachgibt. Das funktioniert gut im Backofen: Ofen auf 50 Grad vorheizen, abschalten und nach einigen Minuten den Teig hineinstellen.
  • 4. Hefeteig zu einfachem Obstkuchen verarbeiten: Teig ausrollen und auf ein gefettetes Backblech legen. Obst, zum Beispiel Apfelspalten, darauf verteilen. 20 Minuten gehen lassen, 30 Minuten bei 200 Grad backen.
Alle Zutaten müssen zimmerwarm sein. Hefeteig verträgt keine Zugluft: Türen und Fenster zu! Hefe darf nicht mit Salz in Berührung kommen: Es bindet Wasser und entzieht ihr die Nahrung. Kein Fett im Vorteig verarbeiten, der Teig geht sonst nicht auf.
Aus Effilee #9, Mar/Apr 2010
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