Okonomiyaki

Okonomiyaki ist japanisch und bedeutet frei übersetzt ›Nach Belieben Gebratenes‹. Es besteht aus einem salzigen Pfannkuchenteig, der mit Dashibrühe und fein geschnittenem Kohl zubereitet wird. Vor dem Wenden wird es nach Geschmack belegt. In der Brühe steckt viel natürliches Glutamat, das den Umami-Geschmack hervorruft, ebenso im Belag.

Okonomiyaki

für 6 Personen

Dashibrühe

  • 1 Stück Kombu-Alge (ca. 10 x 10 cm)
  • ½ Tasse Bonitoflocken
  • 500 ml kaltes Wasser

Teig

  • 300 g Mehl
  • ½ TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 420 ml Dashibrühe (s. o.)
  • 6 Eier
  • 600 g Weißkohl, in sehr feine Streifen geschnitten
  • Öl zum Braten

Champignon-Belag

  • Champignons, in feine Scheiben geschnitten
  • halb getrocknete Tomaten in Öl, grob geschnitten
  • Parmesan, gerieben
  • Kresse

Speck-Belag

  • Speck
  • rote Spitzpaprika, in feine Streifen geschnitten
  • Frühlingslauch, in feine Ringe geschnitten

Zum Servieren

  • Nori-Algen, in feine Streifen geschnitten
  • japanische Mayonnaise
  • Japanische Worcestershire- oder Tonkatsu-Sauce (alternativ Ketchup mit Worcestershire-, Sojasauce und Zucker abgeschmeckt)
  • Zubereitung
  • 1. Für die Dashibrühe Kombu-Alge und Wasser in einen Topf geben und langsam erhitzen. Kurz vor dem Sieden die Alge entfernen und Hitze ausschalten. Bonitoflocken zufügen und 3 Minuten ziehen lassen. Durch ein Passiertuch geben und abkühlen lassen.
  • 2. Für den Teig Mehl mit Salz und Backpulver vermischen. Brühe und die Eier rasch unterrühren. Kohl unterheben.
  • 3. In einer heißen Pfanne in etwas Öl bei mittlerer Hitze pro Pfannkuchen 2 Esslöffel Teig hineingeben und mit Champignons oder Speck belegen. Nach etwa 5 Minuten wenden und weitere 5 Minuten braten.
  • 4. Mit dem Belag nach oben auf Teller anrichten, mit der Mayonnaise und der Sauce betupfen und mit den restlichen Zutaten belegen. Mit den Noristreifen bestreuen und servieren.
Aus Effilee #30, Herbst 2014
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