Miso-Ramen mit Lachs

Ramen, die dampfenden Nudelsuppen mit den unterschiedlichsten Einlagen, sind ursprünglich chinesischer Tradition, heute gehören sie in Japan zum kulinarischen Kanon und erfreuen sich auch hierzulande wachsender Beliebtheit. Die Herstellung der Brühen ist eine Kunst, doch Miso-Ramen (auf Basis fermentierter Sojabohnenpasten) gelingen auch in der Heimwerkerversion erstaunlich gut, das Miso gibt ordentlich Würze. Lachs, Gemüse und Nudeln machen die Ramen-Suppe zum sättigenden Hauptgericht.

 

Miso-Ramen mit Lachs

für 2 Personen
Zubereitungszeit: 20
  • 2 Lachsfilets à 125–150 g, küchenfertig und grätenfrei
  • 2 EL Öl
  • Salz
  • 120 g getrocknete Ramen-Nudeln* (wahlweise 200 g vorgekochte Ramen-Nudeln)
  • 2–4 EL Maiskörner
  • 10 g Butter
  • Sojasauce
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 100 g Babyspinat
  • 1–2 TL Misopaste
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1. Lachsfilets in einer Pfanne im Öl von jeder Seite 2–3 Minuten braten (der Lachs ist dann noch schön glasig und kann später in der Brühe nachziehen). Mit Salz würzen und warm stellen. Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten.
  • 2. Mais in Butter mit einem Spritzer Sojasauce erwärmen. Gemüsebrühe mit 2 Esslöffel Sojasauce aufkochen. Spinat in die Brühe geben und zusammenfallen lassen. Miso unterrühren, evtl. mit etwas Salz würzen.
  • 3. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Lachs zerteilen und mit dem Mais und den heißen, abgetropften Nudeln auf Schalen verteilen. Mit der heißen Brühe übergießen. Sofort servieren.

*Tipp: Für die Suppe lassen sich Ramen-, Udon- oder Soba-Nudeln verwenden, die es im Asialaden oder im gut sortierten Supermarkt gibt. Sie sind meist getrocknet im Angebot. Vorgegarte und eingeschweißte Nudeln lassen sich nach Packungsanweisung in der heißen Brühe zubereiten. Und zur Not tun es auch Spaghettini.

Aus Effilee #36, Frühjahr 2016
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