Rezept für Japanische Dashi-Bowl mit falschem Dashi

Dashi, die würzig duftende Umami-­Brühe aus Kombualgen und Bonito­flocken (Katsuboshi) ist Basis und Fundament der japanischen Küche. Nur sind die Zutaten hierzulande leider nicht gänzlich unproblematisch zu bekommen. Mit einer Kombination aus Brot, Sardellen und Sojasauce gelingt aber eine faszinierend komplexe, aromatische Brühe, die durchaus ans Original erinnert.

 

Japanische Dashi-Bowl mit falschem Dashi

für 4 Personen
Zubereitungszeit: 25
  • 50 ml Sojasauce
  • 1 Knoblauchzehe
  • 20 g frischer Ingwer
  • 4 Sardellenfilets (eingelegt in Öl, wahlweise gesalzen, diese Sardellenfilets dann kurz kalt abspülen)
  • 2 Scheiben (altes) Schwarzbrot oder Graubrot
  • 1 EL Sesamsaat
  • ca. 80 g Lachsfilet pro Person
  • 150–200 g Somen-, Ramen- oder Udon-Nudeln
  • Salz
  • 100 g Spinatsalat
  • 1. 1 Liter Wasser mit der ­Sojasauce in einen Topf geben. Knoblauch und Ingwer in Scheiben schneiden, zugeben und aufkochen. Sardellen und Brotscheiben zugeben und nochmals aufkochen. Vom Herd nehmen und 10 Minuten ziehen lassen, dann die ­Brühe vorsichtig durch ein Sieb in einen zweiten Topf passieren.
  • 2. Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten. Lachsfilet kalt abspülen, trocken tupfen und in 5 mm dünne Scheiben schneiden. Nudeln nach Packungs­anweisung in Salzwasser kochen, Spinat in der letzten Minute zugeben. Nudeln und Spinat abgießen und heiß in vor­gewärmte Schalen füllen, den rohen Lachs auflegen.
  • 3. Die falsche Dashi-Brühe aufkochen und auf die Schalen verteilen. Der Lachs zieht in der heißen Brühe gar. Mit Sesamsaat bestreut sofort servieren.
Aus Effilee #38, Herbst 2016
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Eine Anmerkung zu “Rezept für Japanische Dashi-Bowl mit falschem Dashi

Dashi ist heutzutage ja wirklich nicht mehr schwer zu bekommen… es gibt hunderte von Asia- online Shops die fertige Dashi alswohl auch die Grundzutaten zur Herstellung derselbigen vertreiben.
Trotzdem vielen Dank für das schöne Rezept! ZUr Not wäre das vieleicht eine Art Dashi Ersatz, aber ehrlich gesagt… der Dashi Geschmack ist einfach unnachahmlich, und wenn ich keine habe mache ich besser eine andere Suppe.
Vielleicht bin ich dahingehend aber auch etwas extrem penibel.

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