Streuselkuchen mit Erdbeeren und Eisenkrautsahne

Ein Frühlingskuchen mit Pfiff. Dazu passt ein Vin de Paille aus dem französischen Jura: Streuselkuchen mit Erdbeeren und Eisenkrautsahne.

 

Streuselkuchen mit Erdbeeren und Eisenkrautsahne

für ca. 6 Stück

Sabléteig

  • 225 g Mehl
  • 150 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 2 Eiweiß

Streusel

  • 150 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 100 g Butter

Eisenkrautsahne

  • 150 ml Weißwein
  • 3 EL Eisenkrautblätter oder mehr, zerbröselt oder gehackt
  • 60 g Zucker
  • 2 ½ Blatt Gelatine
  • 350 g Sahne

Füllung

  • 500 g frische Erdbeeren
  • 1. Für den Sabléteig die Zutaten zügig verkneten. In Folie einschlagen und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Für die Streusel alle Zutaten mischen und verreiben.
  • 2. Für die Eisenkrautsahne den Weißwein mit dem Eisenkraut und Zucker aufkochen. Mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Besser ist es, sich gleich eine größere Menge Eisenkrautsirup zu kochen und ihn mehrere Tage ziehen zu lassen.
  • 3. Die Gelatine ca. 5 Minuten in eiskaltem Wasser einweichen. Den lauwarmen Sirup durch ein Sieb geben und die ausgedrückte Gelatine hineingeben. Unter gelegentlichem Rühren erkalten lassen. Sahne schlagen. Wenn der Eisenkrautsirup beginnt, dicklich zu werden, Sahne unterziehen. Bei Raumtemperatur stehen lassen.
  • 4. Den Ofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Sabléteig zwischen zwei Folienstücken sehr dünn zu einem Rechteck ausrollen. Die Streusel draufbröseln und andrücken. Auf mittlerer Schiene etwa 15–20 Minuten goldgelb backen.
  • 5. Die noch warme Teigplatte in zwei Hälften schneiden. Eine Hälfte in Streifen schneiden und erkalten lassen. In der Zwischenzeit die Erdbeeren waschen, das Grün abschneiden und die Früchte vierteln. Den ungeschnittenen Boden mit Eisenkrautsahne bestreichen, mit Erdbeeren belegen und mit Eisenkrautsahne bedecken. Die geschnittenen Stücke auflegen. Kuchen in Stücke schneiden und möglichst frisch essen.

Wein

Eisenkraut und Erdbeere geben die Marschrichtung vor. Beide verlangen nach einem Wein, der nicht zu kräftig ist, aber trotzdem einen gewissen Extrakt mitbringt, zum Beispiel ein Vin de Paille aus den Trauben Poulsard (rot) und Savagnin (weiß), den autochthonen Sorten des französischen Jura. Die Beeren, die für diesen Wein auf Strohmatten trocknen, haben einen konzentrierten, aber frischen Geschmack, der weder der Erdbeere noch dem Eisenkraut die Show stiehlt: Spirale sollte eigentlich ein Vin de Paille werden, darf auf Grund seines zu niedrigen Alkoholgehaltes (Minimum 12 %) aber nicht so genannt werden. In Deutschland ist die Herstellung verboten, in Österreich heißt er Stroh- oder Schilfwein: Spirale 2005, Domaine Tissot, Arbois, Jura, Frankreich. Bezug über www.weinhalle.de
Aus Effilee #10, Mai/Jun 2010
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