Rezept für Tote Oma DDR

Der letzte Doppelzentner gutes Schweinegulasch köchelt in Wandlitz vor sich hin, aber für die Arbeiterklasse sind noch reichlich Schwarten und Speck übrig. Kein Problem! Die Tote Oma ist die Mutter aller kräftigen Ragouts und wenn man gesundes Sauerkraut dazu serviert, stehen die Überlebenschancen sogar ganz gut.

Tote Oma DDR

Für vier Personen
  • für 4 Personen
  • 1. Rohe und gekochte Kartoffeln sowie weiße Zwiebel fein reiben und mit Salz und Roggenmehl vermischen, bis eine teigartige Masse entsteht. Die gehackten Kräuter untermengen. Salzen und pfeffern. Aus der Masse Fischattrappen formen. Die Heringe panieren und im Öl ausbraten.
  • 2. Für die Marinade die roten Zwiebeln in Ringe schneiden.
  • 3. Wasser, Essig, Gewürzkörner, Zwiebelringe, Lorbeerblatt und Zucker zusammen aufkochen. In eine flache Form füllen und salzen. Die noch heißen Heringe in die Marinade legen und mindestens 48 Stunden ziehen lassen.
Aus Effilee #25, Sommer 2013
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