Radieschen

Radieschen bedeutet „kleine Wurzel“. Wo das Gemüse wächst, was es enthält und wie man es am besten lagert.

 
Rechteinhaber: selbst erstellt, Lizenzvereinbarung: Nutzung nur auf Effilee

Hinweise auf die rote Knolle, die aus unserer Küche heute kaum noch wegzudenken ist, gab es bereits im 16. Jahrhundert im Mittelmeerraum. Manche Quellen besagen, dass sie schon viel früher in Ostasien aufgetaucht ist. Heute wird sie weltweit angebaut und schmeckt für ein Gemüse ziemlich würzig. Von dem lateinischen Wort „radix“ für Wurzel abgeleitet, ist das Radieschen ein Vertreter der Kreuzblütengewächse und nah verwandt mit dem Rettich, allerdings viel bunter: Die kleinen rund- bis zylinderförmigen Knollen können Färbungen von Blass-Rosa, Rosa-Rot bis hin zu Pink oder Violett annehmen. Sie wachsen unter der Erde, wobei die dünne Wurzel am unteren Ende komplett darin verschwindet und der obere Teil der Knollen mit dem grünen Blätterbüschel aus dem Erdboden herausragt.

Radieschen, Rechteinhaber: selbst erstellt, Lizenzvereinbarung: Nutzung nur auf Effilee

Für die Gesundheit

Der typische scharfe Geschmack von Radieschen entsteht durch das enthaltene Glucosinolat, das Senföl. Durch seine antibakterielle Wirkung hat es eine positive Auswirkung auf die Gesundheit, vor allem auf die Schleimhäute im Nasen-Rachen-Raum. Radieschen gelten auch als appetitanregend, sie kurbeln die Produktion von Gallensäure an und fördern damit die Verdauung.

Radieschen-Zeit

Saison für Radieschen ist im Prinzip das ganze Jahr über, von März bis Oktober. Sie sind relativ anspruchslos und etwa vier Wochen nach Aussaat erntereif.

Verwendung

Für die Lagerung gilt: knackig und frisch bleiben Radieschen bei kühler, feuchter Lagerung ungefähr 48 Stunden. Danach verlieren das Grün und die Knolle ihre Festigkeit. Deshalb: Grün entfernen und nur ein kleinen Ansatz an der Knolle stehen lassen. So bleiben die Radieschen länger frisch. Sie eignen sich gut, um würzigen Geschmack und kräftige Farbe in einen Salat oder auf einen Rohkost-Teller zu bringen, oder auch als bunte Deko für kalte Platten. Kocht man sie, gehen Geschmack und Farbe verloren. Auch die grünen Blätter können gut in der Küche eingesetzt werden, zum Beispiel für Radieschen-Suppe oder Kräuterquark.

Nährstoffangaben pro 100 g Lebensmittel:

Radieschen sind reich an Calcium, Kalium, Vitamin C und Glucosinolaten.

  • 15 kcal/ 61 KJ
  • 1 g Eiweiß
  • 0 g Fett
  • 2 g Kohlenhydrate
  • 94 g Wasser
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