2014 Pinot Noir, Ata Rangi, Martinborough, Neuseeland

Christina Hilker im April 2017: Pinot Noir at its best: Die Nachfrage ist jedes Jahr so groß, dass der Bestand vom Weingut zugeteilt wird

 

Die Geschichte erzählt, dass ein Rebstock, ein sogenannter Pinot-Noir-Klon, von der weltberühmten Domaine Romanée-Conti in Burgund gestohlen und in einem Gummistiefel nach Neuseeland geschmuggelt wurde. Der wachsame Zöllner Malcolm Abel hatte den Gummistiefel jedoch genau untersucht, die Rebe entdeckt und konfisziert. Von dort gelangte sie über Umwege zur staatlichen Weinbau-Forschungsstation, wurde vermehrt und die so entstandenen, ersten Setzlinge wurden von Clive und seiner Schwester Ali bei der Gründung ihres Weinguts Ata Rangi im Jahr 1982 in Martinborough gepflanzt.

Ein wunderbarer Duft strömt einem aus dem Glas entgegen, dunkle Kirschen, Pflaumen umwoben von betörenden Rosenblättern und einem Hauch Veilchen und orientalische Gewürze, die an Zimt, Nelke und Kardamom erinnern, nehmen einen sofort für sich ein.

Durch seine charmante Kirsch-und Pflaumenfrucht und die warmen Gewürznoten harmoniert er vor allem mit Wildgerichten, kross gebratenem oder geschmortem dunklem Fleisch. Auch Speisen mit fruchtigen und orientalischen Einflüssen wie Tajine vom Lamm sind mit diesem Wein ein Gedicht. Sein Nachhall erscheint unendlich.

Pinot Noir at its best: Die Nachfrage ist jedes Jahr so groß, dass der Bestand vom Weingut zugeteilt wird
Aus Effilee #40, Frühjahr 2017
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