Kochen mit Label Rouge

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Was ist noch schöner, als für seine Gäste zu kochen? Gemeinsam mit den Gästen kochen natürlich! Entsprechend groß war die Freude, als wir Gelegenheit bekamen, gemeinsam mit Stevan Paul und dem Gütesiegel Label Rouge einen Abend auszurichten. Eingeladen hatten wir Kochblogger, alle hochkompetent in ihrem Feld, sodass wir bei der Vorbereitung eigentlich nur zwei Aufgaben hatten, nämlich beste Produkte einzukaufen und für Getränke zu sorgen.


Beim Aperitif erklärte Juliette ­Protino von Synalaf, dem französischen Verband für Geflügel mit Qualitätssiegel, zunächst einiges über Geschichte, Regeln und natürlich die Vorzüge von Label-Rouge-­Geflügel. Stevan und Vijay hatten pa­rallel je ein Standard-Huhn und eins mit ­Label-Rouge-Siegel zubereitet, sodass wir alle den Vergleich anstellen konnten. Das Ergebnis war eindeutig: Das Huhn, das besser gelebt hat, macht auch auf dem Teller und am Gaumen die klar bessere Figur.


Darüber, was gekocht würde und wie, konnten die Damen und Herren selber entscheiden, ganz wie bei der Meisterprüfung der Profiköche. Wobei wir natürlich keine Noten vergeben haben, denn bei uns geht es beim Kochen immer noch in erster ­Linie um Genuss und Gastfreundschaft und nicht um den Wettbewerb. Dennoch oder gerade deshalb kamen ziemlich coole Sachen dabei heraus, von klassisch winterlich mit Kürbis und Schwarzen Nüssen bis zu ziemlich raffiniert im Salzteig mit Beurre blanc und Pilzrahmsauce.