Pie and Mash

Ein interessantes, sehr schlichtes Arbeitergericht aus London, dessen Genießbarkeit mit der Zubereitung steht und fällt, ist Pie & Mash – Hackfleisch in mit Kartoffelpüree und einer „Liquor“ genannten Petersiliensauce. Zutaten Für die Pies: Gute 500 Gramm (Möglichst mager. Gemischtes Hack gar nicht erst versuchen.) 1 2 Zehen (alternativ eine Stange Sellerie) 4-5 1 Esslöffel Tomatenmark […]

 

Ein interessantes, sehr schlichtes Arbeitergericht aus London, dessen Genießbarkeit mit der Zubereitung steht und fällt, ist Pie & Mash – Hackfleisch in Blätterteig mit Kartoffelpüree und einer „Liquor“ genannten Petersiliensauce.

Zutaten

Für die Pies:

  • Gute 500 Gramm Rinderhack (Möglichst mager. Gemischtes Hack gar nicht erst versuchen.)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch (alternativ eine Stange Sellerie)
  • 4-5 Champignons
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 2 Esslöffel Mehl
  • 1 Teelöffel Senfpulver
  • ein paar Spritzer Worcestersauce
  • 1 Flasche Bier (Wer Zugriff auf englisches Bier hat ist mit Newcastle Brown Ale oder irgendeinem Bitter gut bedient. Als deutsche Alternative bietet sich ein rotblondes Bier wie Duckstein an. Ganz dunkle Biere werden beim kochen zu kräftig, zu süß und nicht bitter genug)
  • 400 Gramm Blätterteig (Ruhig fertigen nehmen. Dieses Gericht ist, wie gesagt, sehr schlicht und sollte auch möglichst einfach zubereitet werden)

Für die Sauce:

  • 1 bis 2 Bund Petersilie
  • 25 Gramm Butter
  • 1 bis 2 Esslöffel Mehl
  • 300 ml Hühnerbrühe
  • Malzessig
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Pies

  1. Zwiebel, Champignons und Knoblauch (bzw. Sellerie) fein hacken.
  2. Hack in der Pfanne in etwas Öl anbraten, dabei mit Löffel oder Bratenwender zu Krümeln zerstoßen.
  3. Wenn das Hack braun ist, Zwiebel und Knoblauch dazugeben. 2 Minuten weiterbraten. Tomatenmark und Mehl rein, durchrühren, weitere 2 Minuten kochen.
  4. Dann Senfpulver und Bier hinzugeben und zugedeckt gute 20 Minuten köcheln lassen. Wenn kein Senfpulver zur Hand ist, kann man es notfalls auch durch normalen scharfen Senf ersetzen, der dann nach Geschmack zu dosieren ist. Wer mag kann noch ein paar Spritzer Worcestersauce, Salz und Pfeffer hinzufügen.
  5. Nach den 20 Minuten gegebenenfalls noch mal den Deckel abnehmen und das Bier noch etwas einkochen. Die Mischung darf nicht zu flüssig sein, da der Teig sonst zu sehr durchsuppt. Dann abkühlen lassen.
  6. Währenddessen den Teig ausrollen.
  7. Von der abgekühlten Hackfüllung kleine Portionen (2-3 Esslöffel) auf den Teig geben und aus dem Teig kleine Taschen formen. Die Ränder mit etwas Eiweiß verkleben.
  8. Die Taschen dann mit Eigelb bestreichen und bei etwa 220 Grad in den Ofen. Fertig sind sie, wenn der Teig golden ist.

Die Sauce

  1. Petersilie fein hacken. Mit der Menge ruhig großzügig sein, die Sauce soll kräftig grün werden.
  2. Während die Teigtaschen im Ofen vor sich hin bräunen, in einem Topf die Butter für die Sauce zerlassen.
  3. Das Mehl hinzufügen, kurz durchrühren und dann nach und nach die Hühnerbrühe mit einem Schneebesen einrühren bis die Sauce die gewünschte Konsistenz hat.
  4. Petersilie hinzufügen, evtl. Salz (meist nicht nötig, da die Brühe ja schon salzig ist), Pfeffer und einen Schuss Malzessig hinzufügen. (Geht auch ohne den Essig, ist aber lecker mit.)

Die Kartoffeln

Eine Handvoll Kartoffeln kochen, zerstampfen und mit ein wenig Sahne oder Milch verrühren.

Essen

Eine Teigtasche, einen kräftigen Klacks Partoffelpüree und Sauce auf einen Teller geben. Das Essen ist sehr reichhaltig, eine Portion reicht in der Regel um jegliches Hungergefühl für geraume Zeit abzutöten. Ob man es nun, wie manche Engländer, liebt, wenn der Teig von der Sauce durchweicht ist oder eher den Gegensatz von matschigem und krossem schätzt, muss man rausfinden. Kein großes optisches Vergnügen aber lecker und nahrhaft.

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