Storchen

Hinrich Sudeck im September 2016: So muss es sein!

 

Nachdem ab 1716 die liebenswerte Kapelle im Ort Bedeutung als Wallfahrtsort für die Heiligen Felix und Nabor erlangte, brauchte Schmidhofen einen Pilger-gasthof, in dem sich noch immer der heute besternte Storchen der Familie Helfesrieder befindet, die im Generationswechsel begriffen ist und das gut bewältigt. Die helle Gaststube zeigt Holz und Weiß und weckt Vorfreude. Hier wird neben verfeinerten Traditionsgerichten wie Kutteln in zitroniger Champagnersauce, Hechtklößchen, Maultaschen, Flädlesuppe (erstklassige Brühe, fein geschnittene Kräuter, endlich mal dünne ! Flädle) auch eine anspruchsvoll modernisierte französische Klassik geboten. Fischgerichte – überwiegend Wildfang – sind ein Schwerpunkt und exzellent, meist mit Gemüsen der Jahreszeit, die auch mal als Zwischengang oder Vorspeise kommen, wie ein bunt und schön angerichtetes Gericht von -Karotten oder eine Variation vom Blumenkohl. Tatar vom Schwarzwälder Kalb mit marinierten Gemüsen und Eigelb gibt’s auch mit Kaviar (Zucht von Prunier), Hummer steht oft auf der Karte, und konfierter Langustinoschwanz begleitet ein Cremesüpple von jungem Spinat. Menüs mit drei bis sieben Gängen kosten zwischen 66 und 114 Euro, Manches gibt es auch als kleine Portionen, die Kutteln Gott sei Dank aber nicht! Die Weinkarte basiert auf renommierten Winzern der nahen Umgebung (u. a. Heinemann, Lämmlin-Schindler). Sehr schöne Zimmer in unerwartet modernem Design sind gastfreundlich kalkuliert.

So muss es sein!
Storchen
Felix und Nabor Straße 2
79189 Schmidhofen, Deutschland
Deutschland
www.storchen-schmidhofen.de
Aus Effilee #38, Herbst 2016
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