Das Hackbeil

»Warte, warte nur ein Weilchen,
 bald kommt Haarmann auch zu dir, mit dem kleinen Hackebeilchen, 
macht er Schabefleisch aus dir …« So geht ein alter Kinderreim. Man kann mit dem Hackbeil aber auch große Fleischstücke mit Knochen und Knorpel zerhacken, Koteletts zurechtschneiden oder Geflügel zerlegen, Kräuter oder Gemüse zerkleinern. Andere Namen sind Küchen- oder Ladenspalter, Koch-, Knochen- oder Fleischerbeil

 

Klinge

Die Klinge ist starr und hat einen stumpfen Rücken, sie ist circa 15 bis 20 Zentimeter lang und 10 Zentimeter breit – das professionelle Fleischerbeil in Schlachtereien ist etwas größer. Dank seiner rechteckigen, großflächigen Form eignet es sich auch zum Fleischklopfen, dazu hält man es bitte quer.

Schliff

Die Schneide ist ballig geschliffen, dass heißt die Klinge ist zur Schneide hin nach außen gewölbt. Durch diesen Schliff ist die Klinge weniger scharf als ein Kochmesser, aber sehr ­stabil und robust. So verklemmt sich das Beil beim Spalten nicht im Knochen.

Pflege

Zum Hacken sollte man eine weiche Unterlage aus Kunststoff oder Holz verwenden. Das Beil wird mit der Hand gereinigt und mit einem Küchentuch abgetrocknet.

Preis

Ein gutes Hackbeil kostet um die 50 Euro

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