Zwiebelsuppe

In den 70er Jahren sehr beliebt, heute hierzulande nahezu vollkommen vergessen oder verdrängt, ist die klassische Zwiebelsuppe (Soupe à l’oignon). Dabei ist sie ein einfaches und doch sehr eigenes und auch sättigendes Gericht, das vor allem zu später Stunde, nach ausgiebigem Alkoholzuspruch, nicht nur schmackhaft, sondern auch sehr hilfreich sein kann – sagt man so. […]

 

In den 70er Jahren sehr beliebt, heute hierzulande nahezu vollkommen vergessen oder verdrängt, ist die klassische Zwiebelsuppe (Soupe à l’oignon). Dabei ist sie ein einfaches und doch sehr eigenes und auch sättigendes Gericht, das vor allem zu später Stunde, nach ausgiebigem Alkoholzuspruch, nicht nur schmackhaft, sondern auch sehr hilfreich sein kann – sagt man so. Aufgrund der wenigen und günstigen Zutaten war dieses Gericht schon zu Revolutionszeiten bei den weniger begüterten Franzosen sehr verbreitet, später dann auch beim „Ausgehvolk“ von Paris – man erinnere sich an „les halles“, als es sie noch gab – oder an Irma la Douce!

Zutaten für die Zwiebelsuppe

  • Etwa 400-500 g Zwiebeln, am besten Gemüsezwiebeln
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 1 bis 1,5 Liter Brühe (Rind, Gemüse, Huhn – geht alles)
  • Weißbrot, kleingeschnitten oder in Scheiben
  • 100 g Gruyère
  • Cognac, Weißwein, Port oder Madeira zum Abschmecken

Zubereitung

  1. Zwiebeln hacken oder in halbe Ringe schneiden und in der Butter andünsten, bis sie glasig werden. Keinesfalls dürfen sie bräunen, da die Suppe dann bitter wird.
  2. Mehl anstäuben, kurz mitdünsten, dann die Brühe dazugießen. Etwa 15 Minuten köcheln lassen. Salzen, pfeffern, mit dem Alkohol nach Wahl abschmecken.
  3. Brot rösten, kleinschneiden und in die Suppenschalen legen. Suppe angießen. (Wer nicht so gerne weiches Brot in der Suppe hat, lässt die Scheibe ganz und legt sie auf die Suppe drauf.) Geriebenen Käse darüberstreuen und so lange im Ofen überbacken, bis der Käse zerlaufen und etwas gebräunt ist (etwa 5 bis 10 Minuten).

Eine andere interessante Suppe auf Zwiebelbasis – jedoch mit Tomaten, ordentlich Knoblauch und meist püriert – ist die Tourin aus der Dordogne.

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