Topfkuchen

Topfkuchen wird u. a. in Norddeutschland auch als Puffer bezeichnet. Das Backwerk basiert auf einem einfachen Rührteig.

Topfkuchen wird u. a. in Norddeutschland auch als Puffer bezeichnet. Das Backwerk basiert auf einem einfachen Rührteig, der je nach Geschmack und Anlaß variiert werden kann.

Die Zutaten für Topfkuchen:

  • 500 g Weizenmehl
  • 250 g Zucker
  • 250 g Margarine
  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 bis 3 Päckchen Vanillinzucker

Die Zubereitung:

Los geht es mit der Margarine. Sie sollte recht weich sein und nicht direkt aus dem Kühlschrank genommen werden. Die Margarine in eine große Rührschüssel geben und mit dem Mixer cremig schlagen. Hinzu kommen dann Zucker und Vanillinzucker. Wichtig ist, dass nicht die ganze Menge mit einem Schwung in die Schüssel gegeben, sondern in einzelnen Portionen hinzugefügt und verrührt wird.

Danach einzeln die Eier hineingeben, die auch am besten Zimmertempertur haben sollten. Allgemein sollte man sich beim Rühren etwas Zeit nehmen und dem Teig ruhig ein paar Umdrehungen mehr gönnen. Je cremiger er dadurch wird, desto lockerer später der fertige Kuchen.

Das Mehl dann genauso wie den Zucker schrittweise in den Teig geben und verrühren. Sollte der Teig zu zäh werden, einfach etwas Milch oder flüssige Sahne hinzugießen. Wer gerne Kuchenteig probiert (…also die meisten, vermutlich), der sollte dies vor dem Hinzugeben des Backpulvers tun, denn das kommt jetzt in den Teig und wird vorsichtig untergerührt. Das Bauchgrummeln ist dann meistens nicht ganz so heftig ;-).

Den fertigen Teig mit einem Teigschaber in eine mit Margarine gefettete Backform füllen und bei 170° auf mittlerer Schiene ca. 40 Minuten in den Backofen geben. Mit einem Grillspieß oder einer langen Nadel immer mal wieder durch Hineinstechen prüfen, ob der Kuchen gar ist. Bleibt kein Teig mehr daran hängen, die Form aus dem Ofen nehmen und den Kuchen umgehend auf einem großen Teller stürzen und abkühlen lassen.

„Pimp my Puffer“ – hier ein paar Tipps zum Variieren und Verfeinern:

(die sich übrigens auch gut kombinieren lassen)

  • Die klassische Variante: 200 g Rosinen oder Schokoplätzchen einfach am Schluss unter den Teig heben. Fertig ist der Rosinen- oder Schokopuffer.
  • Mit Marzipan: Backmarzipan (1 Packung reicht) oder ein Marzipanbrot in kleine Flocken brechen und nach dem Mehl in den Teig geben und verrühren.
  • Nussig: 250 g gemahlene Haselnußkerne oder Mandeln vor oder nach dem Mehl in den Teig geben. Dabei die Menge Mehl ein wenig reduzieren, da der Teig sonst zu zäh und der Kuchen zu trocken werden kann.
  • Mit Schokolade: Vollmilch- oder Zartbitterkuvertüre im Wasserbad auflösen und entweder in den fertigen Teig geben und verrühren oder als Schokoguss den abgekühlten Kuchen damit bestreichen. Beides zusammen geht natürlich auch.
  • Aromatisch: Mit Bittermandel- oder Rumaroma bzw. Amaretto oder echtem Rum lässt sich der Kuchen je nach Vorliebe verfeinern.
  • Fruchtig frisch: Bei der Teigzubereitung nach den Eiern den Saft einer halben Zitrone sowie ein wenig geriebene Zitronenschale hinzugeben und den Kuchen nach dem Abkühlen mit einer Schicht aus Zitronenguss bestreichen. Für den Guss verrührt man 250 g Puderzucker mit dem Saft einer halben Zitrone und einem Teelöffel Wasser.
  • Mit Äpfeln: Ca. 6 mittelgroße Äpfel schälen, entkernen und fein raspeln. Die geraspelten Äpfel einfach mit einem Teigschaber unter den fertigen Teig heben.
  • Mit Zwetschgen: Statt in eine Backform den Teig auf ein Backblech geben und mit einem Teigschaber glatt streichen, dann mit entkernten und halbierten Zwetschgen belegen. Je nach Vorliebe ein wenig Zimt und Zucker über die Früchte streuen.
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