Großbritannien (England)

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Coronation Salad

Salat zur offiziellen Krönungsfeier von Queen Elizabeth II. im Jahre 1953 – dem ersten königlichen Festakt, der im damals noch jungen Medium Fernsehen übertragen wurde. Dazu veröffentlichten britische Zeitungen im Vorfeld das Rezept für den ›Krönungssalat‹, um das Volk auch kulinarisch an den Feierlichkeiten teilhaben zu lassen.


Pease Pudding


Hätten Sie es erkannt? Der Pease ­Pudding ist ein einfaches Erbspüree aus gelben Erbsen – und die Briten sind verrückt danach. Pease Pudding wird warm als Beilage gegessen und kalt auf Brote und Sandwiches gestrichen. Der ›Hummus Englands‹ kann auch warm im Brötchen mit Pökelfleisch, Kochschinken oder Braten gereicht werden, große (Arbeiter-) Klasse!


Fish & Mushy Peas


Fish & Chips sind ein kulinarisches Nationalheiligtum. In der Pub-Version begleitet grünes Erbsen­püree die in Bierteig knusprig frittierten Fischfilets.

Full English Breakfast

Wahrscheinlich aus Notwehr, witzeln böse Schandmäuler, haben sich Großbritanniens Köche in den letzten Jahren zu kulinarischen Vordenkern entwickelt. Dabei war ja nicht alles schlecht. Das Full Englisch Breakfast zum Beispiel ist nach einer fröhlichen Nacht im Pub ein echter Segen. Insbesondere in der Hausmacherversion.

Jerk Chicken

Die jamaikanische Spezialität gehört längst auch zum Kanon der britischen Küche. Für das Original werden scharf gewürzte Hähnchenteile in zu Grills umgebauten Blechtonnen zubereitet. Im unteren Teil der längs halbierten Tonne glimmt Kohle, der obere Teil dient als Deckel, unter dem die Hähnchenkeulen gleichzeitig grillen und räuchern. Hier eine weniger martialische Variante für den heimischen Herd.


Toad in a Hole

Die ›Kröte im Loch‹ schmeckt besser, als es der Name erahnen lässt: Bratwürste (›bangers‹) ruhen auf wolkenweich-herzhaftem Pfannkuchenteig. Macht sich im Ofen wie von selbst!