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Ein Teller von Peter Kubelka – Himbeeren & Obers

Peter Kubelka, der österreichische Künstler und Experimentalfilmer unterrichtete von 1978 bis 2000 an der Städelschule, Frankfurt am Main. Er war der Erste, der das Kochen an einer Kunsthochschule als Kunst gelehrt hat. 2012 wurde er dafür mit dem Eckart Witzigmann Preis geehrt
Der vorliegende Text ist bei einem öffentlichen Vortrag und einem persönlichen Gespräch entstanden. In dem Vortrag arbeitete Kubelka nicht nur mit dem Wort, sondern ließ die Zuhörer die Parabel von der Mutter und den Himbeeren eindrucksvoll erschmecken

Der Lebkuchenmann

Die Geschichte von Arthur war ursprünglich eine Weihnachtsgeschichte. Fast so unglaubwürdig wie eine Wandersage über Mitmenschlichkeit, spontane Hilfsbereitschaft, Fürsorglichkeit und süße Lebkuchen. Doch Geschichten verwandeln sich im Laufe des eigenen Lebens. Die wahre Geschichte über den Lebkuchenmann aus meiner Kindheit erfuhr ich erst, als ich erwachsen war

Griechenland und die Kunst, irgendwie klarzukommen

Griechenland ist kaputt. Es taumelt im fünften Jahr der Rezession. Im Februar bestätigte Eurostat, die Europäische Agentur für Statistik, dass mittlerweile mehr als ein Drittel der Griechen in Armut lebt. Die orthodoxe Kirche versorgt Schätzungen zufolge eine Viertelmillion Menschen täglich mit Essen, und 10 000 Verzweifelte leben in Athen auf der Straße

Große Kunst mit kleinen Tröpfchen: Von Emulsionen in der Küche

Ganz viele Dinge, die allgemein als lecker gelten, Eiscreme zum Beispiel, Schlagsahne, Sauce Hollandaise oder Mayonnaise haben eine Eigenschaft gemeinsam, eine gewisse unwiderstehliche Cremigkeit. Intensiver Geschmack gleitet gewissermaßen auf einem Samtkissen über die Zunge, warm und klar, die Aromen scheinen gleichzeitig besonders präsent und sanft zu sein. Wir mögen sowas. Aber warum?

Professor Thomas Junker über das Fermentieren – Es blubbert überall

Der Fermentation, heißt es, haben wir viel zu verdanken. Sie soll unsere Lebensmittel bekömmlicher, gesünder und aromatischer machen. ­Höchste Zeit für eine dumme Zwischenfrage: Was ist das überhaupt? Professor Thomas Junker hat geantwortet. Er lehrt Geschichte der Biowissenschaften an der Uni Tübingen und ist unter anderem Mitherausgeber von Charles Darwins Briefwechsel. Der Biologe und Pharmazeut lebt, schreibt und forscht in Frankfurt am Main
Der Frankfurter Biologe Professor Thomas Junker hat geantwortet

#19, Nov/Dez 2011

Am 28.10.2011 erscheint die neue Effilee. Mit der November/Dezember-Ausgabe gibt es garantiert weiße Weihnachten mit dem ganz in weiß gehaltenen Vier-Gänge-Festtagsmenü von Sarah Trenkle. Außerdem kocht Stevan Paul ein ebenfalls festliches, aber deftigeres Menü mit verschiedenen Schnäpsen für echte Seemänner, Marcel Baumann und Andrea Thode lassen Cocktails fliegen und Christian Jürgens serviert Taube aus dem Holzkohleofen. Stuart Freedman probiert in London das klassische Arbeiteressen Eel, Pie & Mash – Aal, Pastete und Stampfkartoffeln, und Wolf Reiser trifft den schwäbischen Koch, Autor und Musiker Vincent Klink.

Maike Steeblock war Ganz hinten in der Küche und befragte Spüler über ihre Arbeit, die unentbehrlich für eine funktionierende Küche ist und Nika Scheidemandel war in Barbates, Spanien, um mehr über den wohl traditionsreichsten und nachhaltigsten Thunfischfang der Welt zu erfahren. Zu den süßesten Monaten des Jahres beantwortet Manuela Rüther die Frage, warum (nicht nur) Menschen Süßes lieben und Gastro-Autor Christoph Teuner erklärt, warum er statt Kunst auf dem Teller Einfach nur essen will.

Ein Teller von Hans Haas: Seppioline mit lauwarmem Eigelb und Sauce Mignonette

Seit fast dreißig Jahren hat Hans Haas die Küche im Tantris geprägt. Am 31. Dezember geht diese Ära nun zu Ende. In seinem Umgang mit Produkten, mit Mitarbeitern und nicht zuletzt mit Gästen setzte er in dieser Zeit Maßstäbe. Mit lockerem Handgelenk und Leichtigkeit inszenierte er seinen ganz persönlichen, hochpräzisen Kochstil. Wir hatten das Glück, ihn noch einmal zu einem ausführlichen Gespräch zu treffen.

Boris‘ Basics: Kartoffelpüree

Nach der Ausbildung bei Jean-Claude Bourgueil führten Boris Kaspriks Wanderjahre unter anderem zu Alain Ducasse und nach Japan. Heute betreibt er in Hamburg-Ottensen das Restaurant Petit Amour. Mit klassischen Techniken kennt er sich aus wie kein Zweiter

Schlesisches Himmelreich

Die Liebe meiner Großeltern, 1936, ein Skandal: Konzerndirektor heiratet Varietétänzerin! Omas neue Kunst, nach Hochzeit und Flucht von Breslau nach Berlin: die perfekte Köchin und Gastgeberin zu sein. Unvergessen für mich sind ihre wunderschönen, herzlichen Familientafeln, an denen sie uns »ihr« Schlesisches Himmelreich servierte – immer mit frischen Knödeln!

#21, Sommer 2012

Über das Thema Essen gibt es scheinbar unendlich viel zu sagen. Aber leider war dieses Heft irgendwann voll. Wir mussten also wieder mal entscheiden, was Ihnen wichtig ist. Hier ist es:

  • Der Gruss aus der Küche: Sven Regener geht er »auf

    den Sack«. Der Musiker und Autor spricht über

    sein Verhältnis zur französischen und italienischen

    Küche und zur Schweinshaxe.

  • Kulinarik und Pornografie: Der Philosoph und

    Kunsttheoretiker Theodor W. Adorno nennt beide

    in einem Atemzug, wenn er erklärt, was Kunst

    nicht ist. Felix Bröcker sagt uns, was es damit auf

    sich hat.

  • Krisenküche: Was die Wirtschaftskrise wirklich

    bedeutet, erkennt man, wenn man auf die Teller

    der Betroffenen schaut. Stuart Freedman war

    in Griechenland und berichtet von Verzweiflung,

    Mut und Würde.

Ausserdem: 43 Rezepte

Schlemmen wie im Orient

Sterneküche zu Hause mit Thomas Bühner, Dorade von Ingo Holland, Open-Air-Küche, 47 oberleckere Rezepte. Außerdem: Stierkampf, die Moderne in der Küche, Pommes im Ruhrgebiet, Roskilde überleben

Flussgenuss für Weinliebhaber

Die deutschen Weinbaugebiete zählen zu den landschaftlich besonders reizvollen Regionen. Und eine Weinregion mit dem Schiff zu erkunden, ist immer ein besonderes Reiseerlebnis. Nicko cruises bietet in Kooperation mit dem Magazin Falstaff Kreuzfahrten auf Donau, Main, Rhein und Mosel, prall gefüllt mit touristischen und kulinarischen Höhepunkten

Ein Teller von Eckart Witzigmann: Kalbsbries Rumohr

Man braucht nicht viele Worte über Eckart Witzigmann zu verlieren. Er ist Koch des Jahrhunderts, Professor und Doktor ehrenhalber. Keiner prägte die deutsche Spitzenküche so wie er. 1976 schuf er einen Klassiker der Nouvelle Cuisine: Kalbsbries Rumohr