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Der zu den Sternen reist

Julien Walther ist Unternehmer in Hamburg und hat darüber hinaus eine ausgeprägte Leidenschaft für gutes Essen. In seinem Blog Trois Etoiles berichtet er über seine Erlebnisse in den Spitzenrestaurants rund um die Welt und seine Reisen dorthin. Was gutes Essen für ihn bedeutet und warum er selbs in Drei-Sterne-Restaurants nach Einfachheit sucht, erzählt uns der 36-Jährige im Interview

Flussgenuss für Weinliebhaber

Die deutschen Weinbaugebiete zählen zu den landschaftlich besonders reizvollen Regionen. Und eine Weinregion mit dem Schiff zu erkunden, ist immer ein besonderes Reiseerlebnis. Nicko cruises bietet in Kooperation mit dem Magazin Falstaff Kreuzfahrten auf Donau, Main, Rhein und Mosel, prall gefüllt mit touristischen und kulinarischen Höhepunkten

Der Edelbrandsommelier

Warum einer, dessen Familie in Veitshöchheim bei Würzburg seit über einhundert Jahren die Früchte ihrer Obstbäume zu feinsten Edelbränden verarbeitet, an seinen freien Tagen die Schulbank drückt

Die Foie gras des Meeres

Bei den meisten Tieren gehört die Leber zu den begehrtesten Teilen. Wenn es sich dabei um eine Säugetier oder einen Vogel handelt. Aber auch Fische haben Lebern, die landen allerdings extrem selten auf dem Teller. Warum eigentlich?

Ein Teller von Hans Haas: Seppioline mit lauwarmem Eigelb und Sauce Mignonette

Seit fast dreißig Jahren hat Hans Haas die Küche im Tantris geprägt. Am 31. Dezember geht diese Ära nun zu Ende. In seinem Umgang mit Produkten, mit Mitarbeitern und nicht zuletzt mit Gästen setzte er in dieser Zeit Maßstäbe. Mit lockerem Handgelenk und Leichtigkeit inszenierte er seinen ganz persönlichen, hochpräzisen Kochstil. Wir hatten das Glück, ihn noch einmal zu einem ausführlichen Gespräch zu treffen

Sternchenwunder, Führerkult

Man kriegts fast nicht mehr zusammen, den Schwung an Bewertungen, der sich in der Zeit kurz bevor die Weihnachtsdeko herausgeholt wird, also im Spätherbst über uns ergießt. Rund um die Präsentation des weißen Wals Michelin schwimmen die Pilotfische mit ihren eigenen Führern und Wettbewerben, Punkten, Hauben, Pfannen, Töpfen und was immer sie zu vergeben haben. Äpfel werden mit Birnen bewertet. Der Koch steht vor dem Führer wie ein Erstklässler, der sich bei den Hausaufgaben besondere Mühe gegeben hat. Bitte, bitte kleb mir ein Sternchen in mein Heft! Und jeder, der was abbekommt, freut sich und wer nichts abbekommt läßt sich auf keinen Fall anmerken, dass es ihn ärgert. Geht’s noch?

Im Grunde ist es einfach nur zum Heulen!

Wann immer in Sachen ›Ratschläge zur gesunden Ernährung‹ eine neue Sau durchs mediale Dorf getrieben wird, erscheint ein Mann, der dem Tross hinterherläuft, und vor dessen Warnungen warnt. Der Lebensmittelchemiker und Wissenschaftsjournalist Udo Pollmer plädiert vernehmlich für den sorglosen Genuss der Lebensmittel, auf die wir Lust haben, stellt den Zusammenhang zwischen Ernährung und Körpergewicht in Frage und hält die meisten Diäten für pure Gewalt von Frauen gegen Frauen. Das wollten wir natürlich alles ein wenig genauer wissen

Die Ahwas von Kairo

Zaghaft überquert das Taxi die Qasr-el-Nil-Brücke über den breiten, grünen Fluss. Unter den Reifen knirschen Schutt und Gesteinsbrocken, weggeworfene, dem Gehweg und der Straße zuvor entrissene Munition. Am Bordstein schwelt das schwarze, verbogene Gerippe eines Autos, verschmiert mit seinem öligen Blut. Hinterlassenschaften einer langen Nacht der Unruhen. Kleine Fetzen Tränengas scheinen noch immer in der Luft zu hängen, wie der nach Apfel duftende Shisha-Rauch, der das Gesicht des Mannes im winzigen Café Tahrir umschwebt. Unrasiert und mit einem schmutzigen Schal um seinen Hals gegen die morgendliche Kälte begrüßt er mich geradeheraus. »Willkommen in Kairo«, sagt er mit einem breiten, milden Lächeln. Er neigt leicht seinen Kopf. »Willkommen im Tahrir.«

Professor Thomas Junker über das Fermentieren – Es blubbert überall

Der Fermentation, heißt es, haben wir viel zu verdanken. Sie soll unsere Lebensmittel bekömmlicher, gesünder und aromatischer machen. Höchste Zeit für eine dumme Zwischenfrage: Was ist das überhaupt? Professor Thomas Junker hat geantwortet. Er lehrt Geschichte der Biowissenschaften an der Uni Tübingen und ist unter anderem Mitherausgeber von Charles Darwins Briefwechsel. Der Biologe und Pharmazeut lebt, schreibt und forscht in Frankfurt am Main
Der Frankfurter Biologe Professor Thomas Junker hat geantwortet

Mehr Bier!

Vormittags? Bier! Nachmittags? Bier! Abends? Bier! Und dazwischen? Israel!
Klingt absurd? Ist aber genau richtig!