Schlesisches Himmelreich

Die Liebe meiner Großeltern, 1936, ein Skandal: Konzerndirektor heiratet Varietétänzerin! Omas neue Kunst, nach Hochzeit und Flucht von Breslau nach Berlin: die perfekte Köchin und Gastgeberin zu sein. Unvergessen für mich sind ihre wunderschönen, herzlichen Familientafeln, an denen sie uns »ihr« Schlesisches Himmelreich servierte – immer mit frischen Knödeln!

 

Schlesisches Himmelreich

für 4–6 Personen
Zubereitungszeit: 15
  • 40 g Butter
  • 500 g Kasseler Nacken
  • 300 g durchwachsener Speck in ca. 2 cm dicken Scheiben
  • 2 Zwiebeln
  • 500 ml Schwarzbier
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Pimentkorn
  • 2 Nelken
  • 1 Stange Zimt
  • 4 cm Schale einer unbehandelten Zitrone
  • 250 g gemischtes Backobst
  • 40 g Kemm’sche Kuchen (wahlweise Lebkuchen oder Honigkuchen)
  • 1. Butter in einem kleinen Bräter schmelzen, Kasseler Nacken und den gedrittelten Speck darin von allen Seiten anbraten. Zwiebeln fein würfeln und unterrühren. Mit Bier auffüllen, die Gewürze zugeben und aufkochen. Zugedeckt 15 Minuten schmoren, dabei das Kasseler mehrfach wenden.
  • 2. Das Backobst und 100 ml Wasser zugeben und nochmals 10 Minuten schmoren. 2 Minuten vor Ende der Garzeit die gebröselten Kekse zugeben – sie binden und süßen die Biersauce.

Dazu passen Kartoffeln oder Knödel halb und halb.

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Aus Effilee #31, Winter 14/15
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