Sarde a beccafico

Die gefüllten und panierten Sardinen ­namens Sarde a beccafico eignen sich gut als Fingerfood. Im Originalrezept werden sie mit ›Masculini‹ zubereitet – kleinen Sardinen, die vor den Küsten Siziliens gefangen werden.

 
Rechteinhaber: Astrid Grosser, Lizenzvereinbarung: Nutzung nur auf Effilee
Sarde a beccafico, Rechteinhaber: Astrid Grosser, Lizenzvereinbarung: Nutzung nur auf Effilee
Sarde a beccafico

Sarde a beccafico für 4–6 Personen

  • 24 kleine Sardinen
  • Rotweinessig
  • 4 Eier
  • 100 g Semmelbrösel und Semmelbrösel zum Panieren
  • 3EL Kapern, in Essig eingelegt
  • 1Bund glatte Petersilie
  • Salz
  • Mehl
  • Olivenöl
  1. Sardinen von Kopf und Schwanz befreien und am Bauch aufschneiden, sodass die Filets am Rücken zusammenhängen. Gräten entfernen, kalt abspülen und trocken tupfen. In einer Schüssel mit Rotweinessig bedecken und etwa 1 Stunde ziehen lassen.
  2. 2 Eier verquirlen, 100 g Semmelbrösel unterrühren und leicht salzen. Kapern grob hacken und zufügen. Petersilie zupfen, grob hacken und untermischen. Eventuell Semmelbrösel oder Kapernwasser zufügen, sodass die Masse fest, aber streichfähig ist.
  3. Die Sardinen trocken tupfen. Jeweils eine aufgeklappte Sardine mit der Bröselmasse bestreichen und mit einer weiteren Sardine abdecken. Auf diese Weise 12 gefüllte Sardinen herstellen.
  4. Restliche Eier verquirlen. Die Sardinen zuerst durch Mehl, dann durch die Eier und anschließend durch Semmelbrösel ziehen. Panade leicht andrücken.
  5. In einer großen Pfanne reichlich Olivenöl erhitzen und darin die panierten Sardinen portionsweise von beiden Seiten goldbraun braten.
  6. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, auf einer Platte anrichten und lauwarm servieren.

Tipp: Statt mit Kapern und Petersilie schmeckt die Füllung auch mit Pinien­kernen, Rosinen und Minze.

Aus Effilee #21, Sommer 2012
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