Rezept für Falsche Bratheringe DDR

Lust auf Fisch, aber die zuständigen Genossen waren wieder mal mit dem Thunfischnetz auf Heringsfang? Egal, dergleichen schont die Bestände. Und wer die nötigen Beziehungen für ein Sträußchen Kerbel und Dill hatte, konnte mit diesem Rezept ein verblüffendes Ergebnis erzielen.

 

Falsche Bratheringe DDR

Für vier Personen
  • Für 4 Personen

Heringe

  • 500 g gekochte Kartoffeln
  • 500 g rohe Kartoffeln
  • 1 weiße Zwiebel
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Roggenmehl
  • 20 g gehackte Kräuter (Petersilie, Kerbel, Dill)
  • Paniermehl
  • Pflanzenöl
  • Marinade
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 Tasse Essig
  • je 1 TL Pfefferkörner und Senfkörner
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 EL Zucker
  • Salz
  • 1. Rohe und gekochte Kartoffeln sowie weiße Zwiebel fein reiben und mit Salz und Roggenmehl vermischen, bis eine teigartige Masse entsteht. Die gehackten Kräuter untermengen. Salzen und pfeffern. Aus der Masse Fischattrappen formen. Die Heringe panieren und im Öl ausbraten.
  • 2. Für die Marinade die roten Zwiebeln in Ringe schneiden.
  • 3. Wasser, Essig, Gewürzkörner, Zwiebelringe, Lorbeerblatt und Zucker zusammen aufkochen. In eine flache Form füllen und salzen. Die noch heißen Heringe in die Marinade legen und mindestens 48 Stunden ziehen lassen.
Aus Effilee #25, Sommer 2013
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2 Anmerkungen zu “Rezept für Falsche Bratheringe DDR

Vielen Dank, dass ich das Rezept im Internet gefunden habe. Meine Mutter hat dies oft in der Nachkriegszeit gemacht und ich habe es gerne gegesssen. Heute fiel mir urplötzlich beim Kochen ein, dass ich ja auch einmal dieses kochen könnte. Den richtigen Geschmack habe ich immer noch im Gedächtnis. Mal sehen, ob es klappt. Vielen Dank.

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