Rechteinhaber: Andrea Thode, Lizenzvereinbarung: Nutzung nur auf Effilee

Onigiri mit Umeboshi-Pflaumen und Radieschen-Pickles

Onigiri entstammen der japanischen Küche und sind gewürzte Reisbällchen.

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Onigiri mit Umeboshi-Pflaumen und Radieschen-Pickles

Für 12 Onigiri

  • 400g Radieschen
  • 7 EL heller Reisessig
  • 3 EL Mirin
  • 2 EL Sake
  • 2 EL Pflaumenwein
  • Meersalz
  • 300g Sushireis
  • 1 TL Zucker
  • 12 Umeboshi-Pflaumen
  • ½ Nori-Algenblatt
  • etwas Shiso- und Daikonkresse
  • 1 EL Sesam, geröstet
  • ca. 100ml Sojasauce zum Dippen
  1. Am Vortag Radieschen putzen, jeweils am Strunkansatz und an der gegenüberliegenden Seite Keile einschneiden, so­dass Blütenmuster entstehen. Anschließend halbieren und in einer Marinade aus 3 Esslöffel Essig, dem Mirin, Sake, Pflaumenwein und ½ Tee­löffel Salz abgedeckt im Kühlschrank über Nacht ziehen lassen.
  2. Am nächsten Tag den Reis auf einem Sieb kalt abbrausen bis das Wasser klar abläuft. Gut abtropfen lassen. Mit etwas Salz und 450 ml kaltem Wasser in einen Topf geben. Geschlossen bei milder Hitze 20 Minuten leise köcheln. Vom Herd nehmen und 10 Minuten bei geschlossenem Deckel ausquellen lassen.
  3. Restlichen Essig leicht erwärmen und den Zucker und etwas Salz darin auflösen. Locker unter den heißen Reis mischen, mit einem feuchten Tuch abdecken und erkalten lassen.
  4. Umeboshi-Pflaumen entsteinen. Reis in 12 gleich große Portionen teilen. Jeweils eine Portion auf der angefeuchteten Handfläche zu einem flachen Kreis ausbreiten. Je 1 Salzpflaume in die Mitte setzen und zu einem flachen Bällchen formen. Nicht quetschen, sondern nur so fest andrücken, dass der Reis zusammenhält. Auf diese Weise 12 Bällchen formen.
  5. Vom Nori-Blatt mit einer ­Küchenschere der Länge nach 12 sehr dünne Streifen schneiden. Jeweils 1 Streifen um ein Onigiri wickeln, sodass sich die Naht an der Unterseite befindet. Mit Shiso- und Daikonkresse belegen und mit Besam bestreuen.

Mit den Radieschen-Pickles und der ­Sojasauce zum Dippen servieren.

Meine Meinung …
Aus Effilee #20, Frühling 2012
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