Gemüse lagern

Gemüse muss richtig gelagert werden, um Qualitäts- und Nährstoffverluste gering zu halten. Allgemein gilt: kühl, feucht und dunkel.

 

Temperatur

Gemüse lagert man bis auf wenige Ausnahmen im Gemüsefach des Kühlschranks. Der Nährstoff- und Vitaminverlust ist durch die niedrige Temperatur am geringsten. Ein Beispiel: Blumenkohl verliert bei Zimmertemperatur in einer Woche über die Hälfte an Vitamin C, im Kühlschrank ist es ein Zehntel. Nicht in den Kühlschrank sollten: Paprika, Tomaten, Kartoffeln, Auberginen, Gurken, grüne Bohnen, Kürbis und Zucchini.

Licht

Gemüse muss vor Licht geschützt werden. Sorten, die nicht im Kühlschrank lagern, bewahrt man in einem lichtgeschützten, kühlen Vorratsschrank oder im Keller auf.

Feuchtigkeit

Manche Gemüsesorten brauchen eine hohe Luftfeuchtigkeit, z. B. Salat. Dafür schlägt man sie einzeln locker in Plastikfolie. Alternativ kann man ein leicht angefeuchtetes Tuch auf das Gemüse legen. Einige Sorten brauchen eine trockene Umgebung, z. B. Kürbisse. Sie lagert man am besten in einer Kiste im Keller.

Sand

Wurzelgemüse bewahrt man in mit feuchtem Sand befüllten Kisten im Keller auf. Der Sand darf nicht nass sein. Das Gemüse darf nicht aneinanderreiben, muss unbeschädigt sein und frei von Ungeziefer.

Ohne Grün

Bei Kohlrabi, Radieschen oder Möhren müssen die grünen Blätter entfernt werden. Sie entziehen dem Gemüse Feuchtigkeit, es wird welk.

Nachbarn

Gemüse sollte nicht neben Obst liegen, denn Obst bildet das Gas Ethylen, das die Reifung fördert.

Aus Effilee #15, Mär/Apr 2011
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