Essstörungen

Als Essstörungen werden Störungen der Nahrungsaufnahme und in der Folge der Energie- und Nährstoffbilanz bezeichnet, die sich mittel- bis langfristig auf das Körpergewicht und die Gesundheit der Betroffenen auswirken

 

ESSSUCHT

Esssüchtige essen ständig zwanghaft und beschäftigen sich permanent mit dem Thema. Sie sind entweder übergewichtig oder kontrollieren ihr Gewicht mit komplizierten Systemen, in denen sich Essen, Diäthalten und Bewegen abwechseln.

MAGERSUCHT

Menschen, die unter Anorexia nervosa, also nervlich bedingter Appetitlosigkeit leiden, nehmen zwanghaft ab, indem sie hungern und exzessiv Sport treiben. Magersucht ist häufig tödlich.

BINGE EATING

Menschen mit einer Binge Eating Disorder werden regelmäßig von Heißhunger und anschließenden Fressattacken befallen. Nach den Anfällen fühlen sich die Betroffenen schlecht und schämen sich. Binge Eating führt oft zu Fettleibigkeit, weil ausgleichende Maßnahmen wie Sport oder Diäten fehlen.

ESS-BRECH-SUCHT

Die Symptome der Bulimia nervosa wirken wie eine Kombination anderer Essstörungen: Weil die Betroffenen Angst davor haben, fett zu werden, hungern sie, treiben exzessiv Sport, nehmen Abführmittel oder übergeben sich. Andererseits werden sie regelmäßig von Fressattacken befallen, denen Brechanfälle folgen. Ess-Brech Sucht kann das Herz angreifen und deshalb tödlich sein.

ORTHOREXIE

Die Orthorexia nervosa ist eine qualitative Essstörung. Die Betroffenen versuchen, sich möglichst gesund zu ernähren und beschäftigen sich dabei so intensiv mit Essen, dass es zu sozialer Isolation oder anderen Einschränkungen der Lebensqualität kommen kann.

Aus Effilee #16, Mai/Juni 2011

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