Eisenkraut-Honig-Limonade

Würzige Kombi: Eisenkrautblätter werden mit Honig aufgekocht und mit Zitronensaft und Mineralwasser als Limo gemixt.

 Eisenkraut-Honig-Limonade

Zutaten für 1 Liter

  • 10 g getrocknete Eisenkrautblätter
  • 100 ml Wasser
  • 300 g Honig
  • 150 ml Zitronensaft, frisch gepresst
  • 550 ml Mineralwasser

Zubereitung

  1. Eisenkrautblätter mit Wasser und Honig aufkochen und mindestens 15 Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb gießen.
  2. 300 g Eisenkrauthonig abmessen und mit 150 g Zitronensaft vermischen. Mit Mineralwasser auffüllen. Auf Eis servieren oder in Schraubverschlussflaschen füllen und kalt stellen.
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Aus Effilee #17, Jul/Aug 2011
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  1. Der Honig muss eine bestimmte Temperatur haben, damit er sich so löst, wie es für die Limonade nötig ist, daher: Aufkochen. Es geht bei diesem Rezept um Limonade, also ein Getränk, das per se nicht gerade unter die Gesundheitsdrinks fällt, sondern vorrangig süß und lecker sein soll.

    Was für einen Honig man nimmt, ist der Experimentierfreude freigestellt. Kastanie eignet sich vermutlich nicht besonders gut, geschmacklich und farblich. Ein Tipp zum Ausprobieren: Orangenblütenhonig.

  2. AUFKOCHEN? Der arme Honig! Die wertvollen Enzyme, das Beste darin, gehen sofort kaputt. Da schuften tausende von Bienen, bis sie umfallen, der Imker gibt sich alle Mühe, ihr Lebenswerk schonend zu behandeln, und dann kommt Effilee und KOCHT ihn! Kann man nicht nur das Eisenkraut (also die Verbene) mit Wasser aufkochen, ziehen lassen, absieben und den Honig erst danach reinrühren? Dann bliebe auch nicht soviel davon im Sieb…. Und überhaupt – was für ein Honig denn? Passt da lieblich-langweilige Akazie besser oder ein würziger Wald? Oder gar Edelkastanie, das wäre gewagt, aber wenn’s gut ginge, wäre das sicher ein Erlebnis… Also – hier bleibt noch jede Menge Raum, Sommerhitze und Durst für Experimente.

  3. Echtes Eisenkraut hat wenig Aromen und viele Bitterstoffe. Die Zitronenverbene (auf französisch Verveine), die ebenfalls zu den Eisenkrautgewächsen gehört, ist aber auch unter den Namen Eisenkraut geläufig. D.h, für die Limo nimmt man die umgangsprachlich Eisenkraut genannte Zitronenverbene, da sie nicht so bitter ist und dafür umso mehr Aromen (v.a. nach Zitrone) enthält.

  4. Welche Geschmackskomponente bringt denn das Eisenkaut? Eisenkraut kenne ich eher als unauffällig und es enthält viele Bitterstoffe. Zitronenverbene könnte ich mir bei dieser Zusammenstellung viel besser vorstellen…

  5. Die Zahl ist richtig. Begründung der etwas höheren Dosierung:
    1. Honig ist die geschmacksgebende Komponente.
    2. Es reichen auch 250 g Honig – allerdings war beim Rezeptieren/Probieren/Kochen durch das Passieren des Honig-Eisenkraut Suds sehr viel Honig im Sieb geblieben. Deshalb habe ich die Zahl bewusst etwas höher angesetzt.

  6. 300g Honig? Seid Ihr ganz sicher? Mir erscheint das unverhältnismässig viel.