Effilee #10, Köstlich, aber gar nicht koscher!

Viel lesen über koscheres Essen, Gastronomielieferanten, Personalessen, Fingerfood, Hülsenfrüchte, Kuchen mit Wein und Spargel

 
Rechteinhaber: selbst erstellt, Lizenzvereinbarung: Creative Commons Attribution 2.0 Germany License
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In jeder Kultur gibt es Regeln, die festlegen, was gegessen werden darf und was nicht. Ob wir am Karfreitag Fisch essen oder ein Steak, ob wir generell auf Fleisch verzichten oder einem besonderen Diätkonzept folgen – mit dem, was wir essen, definieren wir zu einem guten Teil auch unsere Identität. Die zehnte Ausgabe von Effilee widmet sich den Essensregeln des Judentums. Welche Lebensmittel sind koscher, welche nicht? Wer prüft, ob beispielsweise ein Marsriegel dieses Prädikat tragen darf? Wie wirkt sich die Trennung zwischen milchigen und fleischigen Speisen auf die alltägliche Küche aus? Kristian Ditlev Jensen ist diesen Fragen nachgegangen. Außerdem hat sich Lea Hampel mit einem Rabbiner und Koscher-Experten unterhalten, und Marlene Halser hat einen Winzer getroffen, der koscheren Wein herstellt.

In der Rubrik Kochkunst serviert Tim Raue aus dem Berliner MA einen Teller mit Carabinero, Sud von chinesischem Rosenblütenschnaps, Pondicherrypfeffer-Baiser. Johannes Schweikle hat nachgeforscht, warum die globale Vernetzung der Lieferanten in der Spitzengastronomie nicht zu einer größeren Vielfalt auf den Speisekarten führt. Evelyn Holst und Hans-Joachim Ellerbrock haben sich mit Köchen zum Personalessen zu Tisch gesetzt. Und Michaela Schlagenwerth ist durch verschiedene Kliniken getourt, um herauszufinden, wie dort der Zusammenhang zwischen Ernährung und Heilung beurteilt wird.

Stevan Paul zeigt in der zehnten Ausgabe von Effilee, dass Salate kein langweiliges Schattendasein fristen müssen. Ela Rüther und Sebastian Bordthäuser kombinieren mutig Kuchen und Wein, Astrid Grosser setzt Fingerfood von Oliver Mägel in Szene, und Vijay Sapre zaubert aus Hülsenfrüchten Fritten, Marzipan und Crêpes. Und weil die Fußballweltmeisterschaft näher rückt, haben Susanne Wilkat und die Redaktion der Frauenzeitschrift myself Holger Stromberg besucht, den Koch der deutschen Fußballnationalmannschaft, und ihm bei einem Kochkurs in die Töpfe geschaut.

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Aus Effilee #10, Mai/Jun 2010
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