Harald Wohlfahrt: Geflämmte Makrele und Gelbflossenmakrele mit Rote Bete, Misomayonnaise und Kombu-Algen

Harald Wohlfahrt: Geflämmte Makrele und Gelbflossenmakrele mit Rote Bete, Misomayonnaise und Kombu-Algen Für 4 Personen 100 g Makrelenfilet 120 g Gelbflossenmakrele (Mittelstücke) 30 g Mirin 20 g Reisessig 4 g Ingwer, geschält Abrieb von ½ Zitrone Das Makrelenfilet mit der Haut in 8 Scheiben und die Gelbflossenmakrele in 8 dünne Tranchen schneiden. Mirin mit Reisessig, fein…

Ein Teller von Peter Kubelka – Himbeeren & Obers

Peter Kubelka, der österreichische Künstler und Experimentalfilmer unterrichtete von 1978 bis 2000 an der Städelschule, Frankfurt am Main. Er war der Erste, der das Kochen an einer Kunsthochschule als Kunst gelehrt hat. 2012 wurde er dafür mit dem Eckart Witzigmann Preis geehrt
Der vorliegende Text ist bei einem öffentlichen Vortrag und einem persönlichen Gespräch entstanden. In dem Vortrag arbeitete Kubelka nicht nur mit dem Wort, sondern ließ die Zuhörer die Parabel von der Mutter und den Himbeeren eindrucksvoll erschmecken

Ein Teller von Matthias Schmidt: Sellerie, Johannisbeerstrauch­emulsion, Knoblauchsrauke und Salatsaft

Der 1981 geborene Matthias Schmidt vertritt in der Villa Merton eine konzep­tio­nell durchdachte und konsequent umgesetzte Küchenphilosophie. Ausgangspunkt ist dabei die Nachhaltigkeit, woraus sich folgerichtig die Regionalität ergibt. Dem Guide Michelin war diese Küche, deren kreativer Impuls aus der Beschränkung kommt, zwei Sterne wert. Uns gar eine Reise

Ein Teller von Hans Haas: Lauwarmes Saiblings­filet mit Apfel, Sellerie und Holunderblütenfond

Das Tantris gilt vielen als die Wiege der deutschen Gourmetküche. Nach Eckart Witzigmann und Heinz Winkler ist Hans Haas seit 1991 erst der dritte Küchenchef in 41 Jahren und zeigt auch heute noch, wie man kochen muss, wenn man nicht nur höchste Bewertungen, sondern auch regelmäßig ein volles Haus haben will

Ein Teller von Patrick Bittner: Geangelter Saint-Pierre mit Blumenkohl, Butterbröseln und Périgordtrüffel

In einer Zeit, in der die kulinarische Diskussion von Begriffen wie Strukturalismus und Nova Regio geprägt wird, kommt einem ein Restaurant Français wie ein Ana­chronismus vor. Patrick Bittner beweist aber, dass man auch in einem Hotelrestaurant mit zeitgemäßer Küche überraschen kann, ohne dabei den Gast zu vergessen

Ein Teller von Christoph Rüffer: Cordon bleu von Gänseleber und Kalbsbries

Das Hotel Vier Jahreszeiten an der Hamburger Binnenalster ist eine hanseatische Institution, eines der letzten echten Grandhotels überhaupt. Wer diese Hallen betritt, lässt Raum und Zeit hinter sich. Und findet im Restaurant Haerlin eine Küche, die ganz modern ist und sich trotzdem perfekt in das gediegene Ambiente einfügt. Der Mann hinter dem Herd heißt Christoph Rüffer. Er ist der verschwiegenste und zurückhaltendste unter den Spitzenköchen in Hamburg