Bratkartoffeln (traditionell)

Eigentlich handelt es sich bei Bratkartoffeln (frz.: pommes sautées) um ein Resteessen, da man ursprünglich erkaltete bzw. bereits am Vortag gekochte Kartoffeln verwendete.

 
Rechteinhaber: Pastaprinzessin, Lizenzvereinbarung: Creative Commons
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Eigentlich handelt es sich bei Bratkartoffeln (frz.: pommes sautées) um ein Resteessen, da man ursprünglich erkaltete bzw. bereits am Vortag gekochte Kartoffeln verwendete.

Detaillierte Überlegungen zum Bratvorgang und wie einer Bratkartoffeln zubereitet, der keinen Aufwand scheut liest man hier.

Für Bratkartoffeln werden festkochende Kartoffeln in der Schale gekocht. Wenn keine restlichen Kartoffeln vom Vortag übrig geblieben sein sollten, kann man sie nach dem Kochen in der kalten Jahreszeit auch auf dem Balkon abkühlen oder in einem großen Topf mit kaltem Wasser erkalten lassen.

Als nächstes werden sie gepellt und in Scheiben geschnitten. Die Dicke der Scheiben ist Geschmackssache und kann von 0,5 bis 1,5 cm variieren. Dann Butterschmalz (1EL) in der Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Speck oder Mett in der Pfanne scharf anbraten.

Wenn alles eine schöne Farbe hat, aus der Pfanne nehmen und in ein kleines Gefäß geben. Dann nochmals 1EL Butterschmalz in der Pfanne erhitzen, diesmal bei mittlerer Temperatur. Den Boden der Pfanne gleichmäßig mit den Kartoffelscheiben bedecken. Jetzt kommt’s drauf an, dass die Kartoffelscheiben so selten wie möglich gewendet werden. Am besten nur einmal. Je häufiger man anfängt, darin rumzurühren und zu stochern, umso eher fallen sie auseinander oder werden matschig. Also gucken, ob der Rand schön braun ist, und dann wenden. Und erst kurz vor Schluss die bereits angebratenen Zwiebeln/Schinken/Mett-Zutaten dazugeben.

Mit Salz und Pfeffer würzen. Wer mag, streut noch feingehackte Petersilie darüber. Heiss servieren.

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