Basilikum

Basilikum verbindet man vor allem mit der italienischen Küche. Eigentlich kommt das Königskraut aber aus einer viel ferneren Region

 
Rechteinhaber: Pastaprinzessin, Lizenzvereinbarung: Creative Commons
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Auch als Königskraut, Basilienkraut oder Hirnkraut bekanntes Küchenkraut. Stammt ursprünglich – nein, nicht aus Italien, sondern aus Südasien. Vielseitig einsetzbar für Suppen, Saucen, Salate, Fleisch– und Fischgerichte. Die hierzulande meist erhältlichen Sorten haben ein süßlich-scharfes Aroma. Es gibt aber auch z. B. Thai-Basilikum mit einer anisähnlichen Note.

Verwendung in der Küche

Basilikum sollte stets frisch verwendet werden, gefroren oder gar getrocknet verliert es erheblich an Würzkraft. Außerdem darf es stets erst an das fertige Gericht oder kurz vor Ende der Garzeit hinzugefügt werden.

Basilikum ist inzwischen schon zu einer Ikone der italienischen Küche geworden. In der Tat ist es unverzichtbar für einige der beliebtesten italienischen Gerichte, so z.B. das Pesto alla genovese oder den Insalata Caprese (mit Tomaten und Mozzarella).

Basilikum macht Speisen bekömmlicher, indem es die Verdauung anregt und Blähungen entgegenwirkt.

Einkauf und Lagerung

Basilikum ist empfindlicher als z.B. Rosmarin oder Thymian. Mittel- bzw. nordeuropäische Winter übersteht er nicht draußen. Im Topf in der Küche ist er wiederum relativ anfällig für Schädlinge. Man sollte einen größeren Topf mit frischen, matt glänzenden Blättern kaufen. Einzelne Blätter werden nicht abgeschnitten, sondern nur Blatttriebe – dann lebt die Pflanze länger und die Blätter werden am neuen Trieb umso größer. Viele Köche schneiden Basilikum nicht mit dem Messer, sondern zerrupfen ihn per Hand. Für einen klassischen Pesto wird er gemörsert; man kann jedoch auch (vorsichtig) die Küchenmaschine einsetzen.

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