Getrunkene Flasche

Im Wein mag Wahrheit liegen, aber die Wahrheit über den Wein (oder auch andere Getränke) erkennt nur, wer ihn trinkt. In diesen Geschichten geht es um den ganz persönlichen Zugang, eher nicht um aromatische Analysen.

2000 Cabernet Sauvignon

Sebastian Bordthäuser hat die Loulan Winery besichtigt. Der 2000 Cabernet Sauvignon blieb in Erinnerung

2009 Kieselberg Riesling GG

Riesling vom Weingut von Winning, Deidesheim (Pfalz)

Barbaresco Sori San Lorenzo 1983

Was Sori San Lorenzo 1983 mit Juventus Turin gemeinsam haben

Brauerei Meister Zwickl-Bier hefetrüb

Text: Dirk Müller Foto: Andrea Thode Oberfranken besitzt mit zweihundertundeiner Brauereien die größte Brauereidichte der Welt, vierundsiebzig davon befinden sich in der Fränkischen Schweiz. Für einen großen Bierfan ist es hier also ein kleines Paradies. Meistens ist der Brauerei auch noch ein Restaurant angeschlossen, und so kann man herrlich in Biergärten herumlungern, fränkische Spezialitäten genießen und […]

Château d‘Yquem 2001

Peter Lau hat eine Flasche Château d‘Yquem getrunken

Chianti Rufina Riserva 1999

So und nicht anders muss ein klassischer Chianti schmecken: voller Leben

Cocio Chokolademælk A/S

Kristian Ditlev Jensen hat Cocio getrunken

Contrada Labirinto 2004

Sebastian Bordthäuser hat sich mit sizilianischem Rotwein erfrischt

Domaine de Marcoux, 2003 Châteauneuf-du-Pape Vieilles Vignes

Erik Merten empfiehlt Châteauneuf-du-Pape Vieilles Vignes

KNIGGE WEISS RAT

Der Schwätzer

Mein Chef hat mich und einige ­Kollegen zu seinem berüchtigten Gänseessen eingeladen. Ich habe gehört, das ist eine furchtbar öde Veranstaltung, denn wenn mein Chef redet, redet kein anderer, und eigentlich redet mein Chef immer, aber es wäre sehr unhöflich, nicht zu erscheinen. Was soll ich tun?

»Öfters sind wir in dem Falle, dass uns durch Gespräche Langeweile gemacht wird. Vernunft, Vorsichtig­keit und Menschenliebe gebieten uns dann, wenn nun einmal nicht auszuweichen ist, Geduld zu fassen und nicht durch beleidigendes Betragen unsern Überdruß zu erkennen zu geben. Man kann ja, je seelenloser das Gespräch und je geschwätziger der Mann ist, um desto freier neben­her an andre Dinge denken; und wäre auch das nicht – ei nun! es geht im menschlichen Leben so manche verträumte Stunde verloren! Ist man denn nicht einige Aufopferung der Gesellschaft schuldig, mit welcher man umgeht?«

Adolph Freiherr Knigge:
Über den Umgang mit Menschen


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Die beste Frage wird im nächsten Heft beantwortet.

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