
engl: onion, frz: l'oignon (m.)
Die Zwiebel gehört zu den Lauchgewächsen, wie auch Lauch und Knoblauch. Es handelt sich um den unterirdischen Teil der Pflanze, in dem Nährstoffe gespeichert werden, um das Überleben in schlechten Zeiten zu sichern.
Da es sich bei der Küchenzwiebel um eine der ältesten Kulturpflanzen handelt, haben sich viele Zuchtformen herausgebildet. Hervorzuheben sind besonders Schalotten und Frühlingszwiebeln.
Schalotten sind feiner in Geschmack und Struktur und daher für die anspruchsvolle Küche zumeist vorzuziehen. Frühlingszwiebeln ähneln von der Gestalt dem Lauch und werden häufig roh in feine Scheiben geschnitten kurz vor dem Servieren dem Gericht zugegeben.
Hilfreich ist ein großes scharfes Messer mit breiter Klinge.
Zwei häufige Fehler bei der Zwiebelverwendung sind:
1. Verwendung roher Zwiebeln – von Gemüsezwiebeln und einigen anderen speziellen Sorten abgesehen, sind rohe Zwiebeln als Zutat meist penetrant und sorgen nicht selten für einen stundenlangen Nachgeschmack. Abhilfe kann hier (wenn man keine gegarten Zwiebeln verwenden möchte) ein ca. 15-minütiges Wässern schaffen. Danach die Zwiebeln sorgfältig ausdrücken und dann weiterverwenden. Sie sind jetzt geschmacklich milder.
2. Mutwilliges Verbrennen von Zwiebeln – z. B. bei Bratkartoffeln sollte man niemals die Zwiebeln schon vorher anbraten. Dunkelbraune bis schwarze Zwiebeln sind bitter und zerstören das gesamte Gericht. Besser die Zwiebeln erst später zugeben oder mit deutlich mehr Fett bei deutlich geringeren Temperaturen Schmoren. Sanft gegarte Zwiebeln werden goldgelb und entwickeln eine würzige Süße.
Zwiebel (roh) je 100 g
Zwiebel (getrocknet) je 100 g
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