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Vanille

Vanille

Bei der (echten) Vanille handelt es sich um getrocknete, fermentierte Kapseln einer Orchideenart. Zwei eng miteinander verwandte Pflanzen kommen in Frage: Gewürzvanille (Vanilla panifolia) oder Tahitivanille (Vanilla tahitensis). Letztere verfügt über ein etwas feineres Aroma, was sie auch teurer macht.

Vanilleschoten sollten dunkel, fast schwarz sein, elastisch und keinesfalls ausgetrocknet. Sie kommen für den Endverbraucher meist einzeln in Glasröhrchen verpackt in den Handel.

Das Aroma steckt in der Schote selbst und in dem Mark, das die Samenkerne umgibt. Man kann daher nicht nur das Mark auskratzen, sondern sollte auch die Schote – zum Beispiel in Milch – auskochen. Sie kann anschließend gesäubert und getrocknet wieder aufbewahrt und erneut verwendet werden.

Zucker, in dem Vanilleschoten bzw. Bruch von Vanilleschoten aufbewahrt werden, nimmt stark das Aroma an. Vanillezucker darf sich aber nur Zucker nennen, in dem ein Mindestanteil echte Vanille enthalten ist. In der Schweiz sind das 10%, in Deutschland knapp über 6%.

Vanille enthält zwar, ist aber nicht zu verwechseln mit Vanillin.

Vanille

Vanillezucker
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Vanillezucker darf sich eine Mischung von mindestens 6,25% echter Vanille mit Zucker nennen. In dieser Form ist Vanill…
Zucker
Chemisch wird die gesamte Gruppe der „Kohlenhydrate“ als Zucker bezeichnet. Das, was wir in den Kaffee rühren, ist einer unter vielen Zuckern, die…
Vanillin
Vanillin (C8H8O3; 4-Hydroxy-3-methoxybenzaldehyd). Der Hauptaromastoff der Vanille kann seit Ende des 19. Jahrhunderts künstlich (mittels chemischer…

Version Nr. 9.

Letzte Änderung: 25. Jun 2008, 23:37. Der Beitrag wurde 7816 mal gelesen. Autor: jeepster  Mitschreiber: Brezel , Herb , papadoc , aka , Fleischwolf , mst , Siegra

Herb meint :

woher kommt bloss die Mär von den 25% Vanilleanteil? ...zieht hier eine "Ente" aus Wikipedia ihre Kreise?

papadoc meint :

Ja, sieht so aus. Ich konnte für die Schweiz 10% verifizieren, hab das mal so eingefügt

mst meint :

Habe mal zum Vanilleanteil im Vanillezucker recherchiert und bin auf diese Richtlinie des BLL gestoßen: in Deutschland muss Vanillezucker demzufolge nur mindestens 6,25% Vanilleanteil enthalten, um sich so nennen zu dürfen (auf 8 g Gesamtinhalt mindestens 0,5 g echte Vanile). Die Schweiz hat hier hinsichtlich kulinarischer Achtsamkeit also die Nase vorn.

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