
Hier geht es um das Gewürz. Darüber hinaus bezeichnet man als Pfeffer auch ein Ragout, das mit Blut gebunden wird. Am bekanntesten ist wohl der Hasenpfeffer.
Die holzige Kletterpflanze Piper nigrum (Schwarzer Pfeffer) aus der Familie der Piperaceae (Pfeffergewächse) enthält das scharf schmeckende Alkaloid Piperin. Die Schärfe ist am stärksten im weißen und am schwächsten im grünen Pfeffer, wobei der grüne und der schwarze deutlich aromatischer sind.
Verwendung finden die Früchte der Pfefferpflanze in unterschiedlichen Reifezuständen und unterschiedlich vorbehandelt.
Details schwarzer Pfeffer
Details weißer Pfeffer
Aufgund des früher hohen Preises und der schlechten, häufig schwankenden Verfügbarkeit des Pfeffers wurden diverse „Ersatzgewürze“ verwendet, die folglich teilweise „-pfeffer“ in ihrem Namen tragen, jedoch keine Verwandtschaft mit ihm aufweisen. (Mönchspfeffer aus dem Mittelmeerraum, Mohrenpfeffer aus Afrika, Wasserpfeffer aus Mitteleuropa) Selbst Bohnenkraut soll im 2. Weltkrieg als Pfefferersatz gedient haben.
Im Pfefferhandel werden Sorten nach dem Herkunftsgebiet unterschieden. Die wichtigsten sind:
Schwarzer Pfeffer aus neueren Anbaugebieten ist meist recht variabel in der Schärfe und verfügt über weniger Aroma, als die indischen und (weniger deutlich) die malaysischen Sorten. Benannt ist er nach den jeweiligen Haupthandelsplätzen (Bangkok, Saigon).
Weißer Pfeffer kommt meist von der indonesischen Insel Bangka in der Nähe von Sumatra und trägt nach seinem Hauptausfuhrhafen die Bezeichnung Muntok. Der besonders helle weiße Pfeffer aus Sarawak trägt in seiner besten Qualität den Namen Sarawak Cream Label. Brasilianischer weißer Pfeffer wird aufgrund seines meist minderen Aromas weniger geschätzt.
Grüner Pfeffer kommt seit dem Rückgang der Produktion in Madagaskar fast nur noch aus Brasilien (in kleineren Mengen auch aus Indien). Wie alle Brasilianischen Pfeffersorten (auch die ziemlich milden schwarzen und weißen) ist er nach dem Ausfuhrhafen Belem benannt.
für besonderen Pfeffer ist z.B. das
Pfefferkontor.
|
|
EMMMIL meint :SCHWARZER Pfeffer ist am schärfsten, nicht WEIßER. ROSA PFEFFER ist nicht nur nicht selten anzutreffen, ihn gibt es GAR NICHT. Lediglich das Gewürz : Rosa Beeren |
|
Pfeffersack meint :Vielleicht kommt es auf die Herkunftsregion an. Beim Malabarpfeffer ist eindeutig der weiße Pfeffer der schärfste, während der schwarze Pfeffer wesentlich mehr Aroma aufweist. Ein eher frisches Aroma bei wenig SChärfe bringt der Grüne Pfeffer mit. |
|
|
cash meint :Es gibt zu dem Schärfethema eine recht interessante Diskussion auf http://www.wer-weiss-was.de/theme96/article330396.html#330396 . Angeblich ist das Piperin in einer bestimmten chemischen Konfiguration (trans-) das scharf schmeckende Piperin. Weisser Pfeffer habe davon nachweislich mehr. Das Schwarzer Pfeffer evtl. schärfer erscheint, mag an dem generell aromatischeren Geschmack liegen. Natürlich ist das dann auch noch von Herkunft und Charge abhängig und somit ein Selbstversuch nicht sonderlich aussagekräftig. hmmm |
|
Pfeffersack meint :Ich kann dies nur für indischen Pfeffer sagen: Die Aromen befinden sich vor allem direkt unter der Schale, die beim weißen Pfeffer ja entfernt wird. Es bleibt daher vor allem die Schärfe übrig. Beim schwarzen Pfeffer bleiben diese Aromen erhalten. Wie schon Oma wusste: Das beste sitzt direkt unter der Schale... |
KTeute hat den Wissensbeitrag Bratkartoffeln (radikal) kommentiert.
Kuchenhilde hat die Frage Grünkohl beantwortet.
fressack hat die Frage Tierquälerei..... Ja oder Nein??!! beantwortet.
PaulKombüs hat die Frage Tierquälerei..... Ja oder Nein??!! beantwortet.
jens findet das Rezept Maeuntang (Scharfe Suppe) gut.
Stefan madeheim hat den Wissensbeitrag Madeheim, Stefan bearbeitet.
Manuel Santana hat die Geschichte Was aus uns wurde kommentiert.
Shirts & Schürzen