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Paprika

Paprika

Wenn im normalen Hausgebrauch von Paprika die Rede ist, ist in den allermeisten Fällen der Gemüsepaprika gemeint. Die Früchte sind recht dickfleischig und saftig und können einen Durchmesser und eine Länge von jeweils 10 bis 12 cm erreichen. Wohl auch aufgrund der Form spricht man bei dieser Variante vom so genannten „Blocktyp“.

Im Vergleich zu seinen Verwandten aus der großen Chili-Familie fehlt ihm jegliche Schärfe: ein Erfolg jahrelanger Züchtungen. Farblich kann der Gemüsepaprika recht bunt daherkommen. Im unreifen Zustand stets grün, ist er als reife Frucht in den Varianten rot, gelb, grün, orange, violett und sogar weiß und schwarz erhältlich. Auch dies ist das Produkt jahrelanger Züchtung, auf deren Gebiet vor allem die Niederländer in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich gewesen sind. Geschmacklich schlägt sich die Farbe bei ausgereiften Früchten nicht nieder (unreife grüne Schoten sind bitterer). Lediglich das in den roten und gelben Früchten enthaltene Carotin lädt dazu ein, eher auf diese Farbe zu setzen. Unter allen Gemüsearten stellt der Gemüsepaprika die „Vitaminbombe“ schlechthin dar, was insbesondere für Vitamin C gilt.

Varianten

des Gemüsepaprika sind der Tomatenpaprika, eine süßlich scharfe Variante aus Ungarn, sowie der aus der Türkei stammende hellgrüne Dolma, der dünnwandig und kleiner ist. Ein wenig Vorsicht ist geboten, wenn es um die US-Sorte MexiBell geht. Hier haben die Züchter es nämlich geschafft, dem guten alten Paprika wieder Schärfe einzuhauchen, was äußerlich zunächst nicht erkennbar ist und vor allem bei Nichtscharf-Essern zu Überraschungserlebnissen führen kann. Im Vergleich zu richtigen Chilis ist er mit einem Schärfegrad von 1 aber immer noch recht harmlos.

Verarbeitung

Für Paprika gibt es eine breite Palette zur Verarbeitung. Beim Kochen löst sich die (schwer verdauliche) Haut. Um diese hinterher nicht im Essen zu haben, gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Schälen: Mit dem Sparschäler die Paprika schälen - ist aufgrund der unregelmäßigen Oberfläche der Früchte recht mühsam.
  2. Grillen: Die Paprika in den heißen Ofen (einige Minuten bei ca. 220 Grad Celsius) legen und warten, bis die Haut braun/schwarz wird und Blasen wirft. Dann heruasnehmen und in ein feuchtes Tuch einwicklen. Nach dem Abkühlen kann man die Haut ganz einfach abziehen. VORTEIL: Die Paprika bekommt einen leichten Rauch-Geschmack!

In getrockneter und gemahlener Form wird Paprikapulver als vielseitiges Gewürz verwendet.

Paprika

Nährstoffangaben

(roh) je 100 g verzehrbarer Anteil

Um die Nährstoffangaben mit dem ungefähren Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen zu vergleichen, klicken Sie hier.

Paprika
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Proteine
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Capsaicin ist der Stoff aus dem die Schärfe stammt. Dies gilt zumindest für alle Paprika- bzw. Chilisorten. Am höchsten ist…

Version Nr. 10.

Letzte Änderung: 8. Apr 2009, 13:40. Der Beitrag wurde 8040 mal gelesen. Autor: Kyrano  Mitschreiber: Brezel , Pastaprinzessin , Julienne , guido , Suppenschlumpf , Pfeffersack

2 Kommentare bisher:

Kommentare

Tagman meint :

..@ Julienne: Der Tipp mit dem Grillen hört sich gut an, werde ich mal ausprobieren, hoffentlich verkohlen mir die Dinger dabei nicht. Welche Temperatur empfiehlst Du denn und wie lange müssen die Paprikas ungefähr im Ofen bleiben??

ralfzabel meint :

man kann die paprika auch fritiern, die haut löst sich dabei sehr schnell!!

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