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Muskat

Muskat

Geschichte

Der Name Muskatnuss kommt aus dem Lateinischen „nuces moschatae“ und bedeutet soviel wie „moschusduftende Nüsse“. Man vermutet, dass die Muskatnuss, etwa im 11. Jahrhundert, von den Arabern nach Europa gebracht wurde. Aufgrund ihrer „heilenden Kräfte“, wurde sie früher vor allem teuer gehandelt, blutige Machtkämpfe folgten. Im 17. Jahrhundert kam es zwischen den Niederlanden und England zu einem Inseltausch. England tauschte eine kleine, mit Muskatnussbäumen bewachsene, Insel gegen eine wesentlich größere niederländische Insel ein. Die Heimat des Muskatnussbaumes (Myristica fragrans) sind die Molukken (indonesische Inselgruppe) und Neuguinea. Heute gibt es Plantagen in Indonesien, Madagaskar und Brasilien.

Verwendung in der Küche

Durch Muskat werden viele fad schmeckende Gerichte aufgepeppt, denn Muskat hat ein sehr starkes Aroma. Mit Muskat gewürzte Speisen bekommen einen feurigen, leicht scharfen und zugleich leicht süßen Geschmack. Von der Muskatfrucht werden verwendet:

  • Muskatnuss (Samen)

Im Handel ist es gängig, die Muskatnuss fertig gerieben zu kaufen. Man kann aber auch die Nuss in ihrer harten Schale kaufen und sie zu Hause frisch für den Verzehr reiben. Das süß-bittere Aroma der Muskatnuss kann vielfältig zum würzen eingesetzt werden, beispielsweise für Suppen, Fleisch, Gemüse und auch Backwaren. Man kann mit Muskatnuss auch Gelee oder Sirup herstellen und diesen zu Pfannkuchen servieren. Auch alkoholische Getränke, wie Cocktails bekommen durch eine Prise Muskat, eine würzige Note. Die Industrie nutzt Muskatnussöl und schlägt damit zwei Fliegen mit einer Klappe, weil sie Öl mit Würze gemischt verwenden.

  • Muskatblüte (Samenmantel)

Die Muskatblüte oder auch Macis genannt, kann im Handel gerieben oder ganz erworben werden. Sie ist genauso zum würzen da, doch im Gegensatz zur Muskatnuss verfällt der leicht feurige- scharfe Geschmack.

Verwendung in der Heilkunde

Die Muskatnuss wird vor allem noch in der indischen Heilkunst eingesetzt. Sie wirkt im Körper anregend und zusammenziehend und kann bei Blähungen und kleineren Magenbeschwerden helfen. Außerdem gibt es in Indien eine Salbe aus Muskatnusspulver und Wasser, welche Ekzeme und Flechten lindert. In größeren Dosen, ab ca. 4 g, wirkt Muskat als Rauschmittel und ruft Halluzinationen und Vergiftungsmerkmale, wie Krämpfe hervor.

Rezeptvorschlag: „Muskat Taler

Fleisch
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Aus dem Wörterbuch der Gebrüder Grimm: „das eszbare thierfleisch, ein hauptbestandtheil unsrer nahrung: weiches, zartes, mürbes, fau…
Gemüse
Als Gemüse bezeichnet man die essbaren Pflanzenteile krautiger, wildwachsender oder in Kultur angebauter Gewächse. Im Gegensatz zu Obst bringen Gemüse…
Gelee
Als Gelee werden generell klare, erstarrte Flüssigkeiten bezeichnet, deren Grundlage ein Saft, Fond oder Brühe aus Fleisch, Fisch, Geflügel…

Version Nr. 4.

Letzte Änderung: 26. Nov 2007, 15:48. Der Beitrag wurde 5214 mal gelesen. Autor: Kichererbse  Mitschreiber: papadoc , aka

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